Sie können bis zu 300 Kilometer pro Stunde schnell werden. Gerade rauscht wieder ein Wirbelsturm über die Ostküste der USA. Aber wie braut sich so ein gigantischer Sturm zusammen?

Wirbelstürme entstehen vor allem jetzt im Spätsommer über tropischen Meeren, wenn die Wassertemperatur mindestens 26 Grad beträgt. Wenn das Meer aufgeheizt ist, verdunstet sehr viel Meerwasser. Das heißt, dass Wassertröpfchen in großen Dampfwolken in die Luft aufsteigen. Dabei entstehen riesige Dampfwolken über dem Meer. Weil immer mehr warme Luft nach oben steigt, entwickelt sich so etwas wie ein Sog, der von außen immer mehr Luft nach oben saugt. Dadurch entsteht ein riesiger Wirbel. Der mittlere Teil des Wirbels heißt "Auge". Dort ist es ganz ruhig, aber drumherum kreist ein gewaltiger Sturm. Je mehr Luft aufsteigt, desto größer wird der Wirbel und desto schneller dreht er sich. Seite 6