Meisterin ihres Fachs: Isabell Werth auf ihrer Stute Bella Rose. Bei der WM holte sie erneut Gold mit dem deutschen Team.
Meisterin ihres Fachs: Isabell Werth auf ihrer Stute Bella Rose. Bei der WM holte sie erneut Gold mit dem deutschen Team.
Lafrentz/dpa
Das Dressurreiten ist eine davon. Ziel des gemeinsamen Trainings ist ein, wie man sagt, "rittiges" Pferd. Das bedeutet, dass der Reiter nur noch ein minimales Signal geben muss, damit das Pferd eine vorher einstudierte Figur exakt ausführt. Kein leichtes Unterfangen. Deutschland ist traditionell sehr erfolgreich in dieser Disziplin. Neben etlichen Welt- und Europameister-Titeln gewannen die deutschen Athleten bei Olympischen Spielen bereits sieben Goldmedaillen in der Einzel- und 13 in der Mannschaftswertung.

In dieser Woche konnte das Deutsche Team bei der WM in Tyron (North Carolina, USA) im Mannschaftsreiten erneut den ersten Platz erringen. Auch die weltweit erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten, Isabell Werth, gehörte zum deutschen Team. Die Sportart Dressurreiten gibt es im Übrigen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Damals diente es als Vergleich zwischen Offizieren, die sich miteinander messen wollten.

Heute werden die Dressurreiter und ihre Pferde bei Turnieren von einer Jury bewertet. Bis zu fünf Richter vergeben für die einzelnen Lektionen Noten zwischen 0 (nicht gezeigt) und 10 (ausgezeichnet). Wer am Ende die beste Durchschnittsnote erhält, gewinnt. Seite 42