Zwei spielende Kinder auf einem vom Meerwasser überfluteten Platz in Funafuti ?der Hauptstadt vonTuvalu.
Zwei spielende Kinder auf einem vom Meerwasser überfluteten Platz in Funafuti -der Hauptstadt vonTuvalu.
Foto: Kyodo/dpa
Doch der nur 26 Quadratkilometer kleine Inselstaat könnte schon bald verschwunden sein. Der Grund: Den neun Korallen-Atollen droht der Untergang. Der Inselstaat erhebt sich im Schnitt nur zwei Meter über den Südpazifik, und nirgendwo anders steigt der Meerespiegel so schnell wie hier. Wenn Stürme aufziehen, brechen meterhohe Wellen über die Atolle herein und überfluten große Teile davon. Die Menschen, die dort leben, fürchten, dass sie möglicherweise bald ihre Heimat verlassen müssen, wenn das Wasser weiterhin so schnell steigt. Die Bewohner von Tuvalu sind davon überzeugt, dass der Klimawandel schuld an der ganzen Misere ist. Deswegen sind viele auch sauer auf US-Präsident Donald Trump - der glaubt nämlich nicht so recht an den Klimawandel, und ist aus dem Klimavertrag von Paris ausgestiegen. Der Premierminister von Tuvalu hat Trump sogar einen Brief geschrieben - doch es kam keine Antwort. Seite 3