So sieht es aus, Schäufele-Eis: Die Eismasse besteht aus Milch, Zucker, Bratensoße und Fleisch – als Krönung gibt es Krusten-Streusel.
Pelke
Schlumpf-Eis, Knoblauch-Eis, Popcorn-Eis, bei der Erfindung neuer Eissorten scheinen der Fantasie keine Grenzen gesetzt zu sein. Viele Eisläden in Deutschland stellen ihr Eis selbst her, so auch die Nürnberger Eisdiele „Eis im Glück“. Die ist bereits für außergewöhnliche Geschmackssorten wie  Bier- oder Spargel-Eis bekannt.

 Zusammen mit den Youtubern des Kanals „Reingehauen“ hat sie sich nun eine ganz besondere Sorte einfallen lassen: das Schäufele-Eis. Ein Schäufele ist ein gebratenes Schulterstück vom Schwein.  In dem Eis sind echte Fleischstücke und Bratensoße enthalten. Über das Eis werden noch Flocken von einer Bratenkruste gestreut. Laut Philipp Klausen, einem der Erfinder, soll das Eis lecker und süß schmecken. 

Philipp und sein Kollege Fabio sind sogenannte Foodblogger. Das heißt, normalerweise  besuchen sie selbst die unterschiedlichsten Restaurants oder Imbissbuden und nehmen das auf Video auf. Sie erzählen, wie das Essen schmeckt und wie sie die Restaurants so finden. Manchmal denken sie sich aber auch eigene Gerichte aus. 

Gemeinsam mit den Eismachern  haben sie auch schon ein Pizza-Eis und ein Chilisoßen-Eis kreiert. Von einem kühlen Eisschäufele für den Sommer hat er schon immer geträumt, meint Phil. An diesem Samstag ab 12 Uhr soll es zum ersten Mal angeboten werden.