Goldfisch und Glitzer: Streetart in einem Schlagloch.
Goldfisch und Glitzer: Streetart in einem Schlagloch.
Bauch/dpa
Hingesprühte Schriftzüge. Lustige Bilder auf Mülltonnen. Gestreifte Häkelschals um Baumstämme. Das alles ist Straßenkunst oder Streetart, wie der englische Fachbegriff lautet. Teils sind anerkannte Künstler am Werk, die sogar Geld für ihre Werke erhalten. Streetart ist längst auch in Museen zu sehen. Ein weltweit berühmter Vertreter ist der Brite Banksy: Seine Schablonen-Graffiti wurden in London bekannt - etwa das "Ballon Girl", das Mädchen, das einen herzförmigen Ballon in die Luft fliegen lässt. Aber wo sind die Grenzen der Straßenkunst? Manchmal wollen Menschen einfach nur öffentlich ihre Spuren hinterlassen und Zeichen setzen. Für viele ist das nur Schmiererei. Nicht immer ist das Bemalen der Wände erlaubt. Deswegen arbeiten manche Streetart-Künstler nachts und müssen mit hohen Strafen rechnen, wenn sie beim Besprühen und Bemalen erwischt werden.