Das sind Jesse und sein Diabetes-Hund Zuma. Der Vierbeiner kann anhand von Jesses Geruch erkennen, ob der Junge unterzuckert ist und deshalb Insulin spritzen muss.
Das sind Jesse und sein Diabetes-Hund Zuma. Der Vierbeiner kann anhand von Jesses Geruch erkennen, ob der Junge unterzuckert ist und deshalb Insulin spritzen muss.
Hollemann/dpa
Vielleicht kennt ihr diese Krankheit unter dem Namen Zuckerkrankheit? Immer, wenn ihr Zucker zu euch nehmt, setzt der Körper einen Stoff namens Insulin frei. Er sorgt dafür, dass der Zucker nicht im Blut bleibt, sondern schnell als neue Energie in die Muskeln geht oder im Fett gespeichert wird. Dieser Ablauf kann aus dem Gleichgewicht kommen - etwa wenn die Bauchspeicheldrüse, die das Insulin produziert, nicht richtig funktioniert. Dann ist man zuckerkrank und muss zusätzliches Insulin spitzen.

Die Schwierigkeit dabei ist, dass der Kranke nicht einfach Insulin spritzen kann, wann immer er möchte. Er muss die richtige Menge zur richtigen Zeit zuführen. Dafür gibt es elektronische Geräte - und tierische Helfer. Diabetes-Hunde können den Zuckerspiegel im Blut von Herrchen oder Frauchen erschnüffeln und im Notfall Alarm schlagen. Dafür müssen die Tiere in den meisten Fälle speziell trainiert werden. Andere können das von Geburt an.