Die Toten Hosen wollen ihre Echos behalten. "Es wäre vielleicht ein bisschen theatralisch von uns, die Echos zurückzugeben", sagte Gitarrist Michael Breitkopf, genannt Breiti, der "Rheinischen Post". Campino
Die Toten Hosen wollen ihre Echos behalten. "Es wäre vielleicht ein bisschen theatralisch von uns, die Echos zurückzugeben", sagte Gitarrist Michael Breitkopf, genannt Breiti, der "Rheinischen Post".
© 2018 AFP

Die Toten Hosen wollen ihre Echos behalten. "Es wäre vielleicht ein bisschen theatralisch von uns, die Echos zurückzugeben", sagte Gitarrist Michael Breitkopf, genannt Breiti, der "Rheinischen Post" vom Montag. Tote-Hosen-Frontmann Campino habe bei der Verleihung der Echos gesagt, was über die Texte der Rapper Kollegah und Farid Bang zu sagen sei.

Wer nicht bei der Veranstaltung gewesen sei und seinen Protest kundtun wolle, indem er seine Echos zurückgebe, könne das ja tun. Anfang April waren die Deutschrapper trotz Antisemitismusvorwürfen mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet worden. Mehrere Musiker gaben ihre Echos zurück, um gegen diese Auszeichnung zu protestieren. Als Folge der Diskussion wurde der Musikpreis Echo abgeschafft.