Englands Königin Elizabeth II. mit ihrem Sohn Prinz Charles (von links), Urenkel Prinz George und Enkel Prinz William.
Englands Königin Elizabeth II. mit ihrem Sohn Prinz Charles (von links), Urenkel Prinz George und Enkel Prinz William.
Mackechnie/dpa
Und in Wirklichkeit? Manche Länder haben heute noch königliche Familien, wie Großbritannien. Alle Welt blickt zurzeit dorthin, weil morgen Prinz Harry und Meghan Markle heiraten wollen. Viele sprechen von einer Traumhochzeit.

Warum hat Deutschland eigentlich keine Monarchie, wie es heißt, wenn ein König oder eine Königin das Land regiert? Eine gute Frage. Hierzulande haben wir eine Demokratie, also eine vom Volk gewählte Regierung. Früher gab es aber lange Zeit tatsächlich Adelige, die das Sagen hatten und über unser Land herrschten. Der letzte Kaiser Deutschlands hieß Wilhelm II. und war zugleich der König von Preußen. Er dankte 1918 zu Kriegszeiten aus politischen Gründen ab.

Kaiser und Könige gaben die Thronfolge gewöhnlich in der Familie weiter, wie es heute noch in England der Brauch ist. Allerdings ist die Königin dort nicht mehr die regierende Herrscherin. Sie vertritt das Land nur noch bei besonderen Anlässen, denn auch Großbritannien hat inzwischen eine Demokratie. Zugleich aber behielten die Briten - traditionsbewusst wie sie sind - ihre Monarchie. Viele freuen sich, wenn sie die königliche Familie sehen, ihre Mitglieder sind für sie so etwas wie Popstars. 3