Wer seinen Namen unter ein Papier setzt, der bestätigt also die rechtliche Gültigkeit des Schriftstücks.

In Deutschland gibt es Regeln für Unterschriften, die sich zum Teil von denen im Ausland unterscheiden. So muss eine Unterschrift unbedingt den Familiennamen des Unterzeichners enthalten. Nur der Vorname reicht nicht, außer die Person ist unter diesem bekannt, wie zum Beispiel Papst Franziskus. Auch der Vorname und der Anfangsbuchstabe des Nachnamens ist nicht erlaubt. Außerdem muss der Personenname erkennbar sein. Allerdings kommt es nicht darauf an, dass der Name komplett lesbar ist. Bei Unleserlichkeit muss die Unterschrift zumindest charakteristische Merkmale haben. ‹ŒSeite 5