Graf von Zeppelin war nicht nur der Pilot, sondern auch der Erfinder und Erbauer dieses Luftschiffs. Schon in der Schule interessierte er sich besonders für Technik. Vor seiner Karriere als Erfinder arbeitete er beim Militär. Doch ab 1890 beschäftigte er sich hauptberuflich mit Luftschiffen. Fünf Jahre später meldete er ein "Lenkbares Luftfahrzeug" als Patent an. Am 8. März 1917 stirbt er. Elf Jahre später bricht das Luftschiff "Graf Zeppelin" zu einem Transatlantik-Flug auf: von Friedrichshafen in die USA.

Das Gerippe eines Zeppelins besteht aus Metall, darum ist ein Stoff gespannt. Darin sind viele einzelne Stoffsäcke, in denen ist Gas. Das Gas ist leichter als Luft und zieht das Schiff in die Höhe. So ähnlich wie ein Gas-Luftballon einen Zettel hochzieht.

Nach einigen Unglücken wurde die Luftfahrt mit Zeppelinen in den USA und Großbritannien eingestellt. Als 1937 die "Hindenburg" verunglückte, stellte auch Deutschland den Luftverkehr ein. Heute gibt es wieder Zeppeline - viele Firmen nutzen die riesigen Gefährten für ihre Werbung.