Sonntag, 16. Dezember 2018
 

 

29.07.2003 19:30 Uhr | x gelesen
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Buben des HK-Fußballcamps über gefährliche Drogen informiert


Bild: Buben des HK-Fußballcamps über gefährliche Drogen informiert.  Hilpoltstein (mot) Meistens arbeitet Norbert Tusche, der Drogenberater der Polizeidirektion Schwabach, mit älteren Kindern zusammen. Aber da Prävention nicht früh genug beginnen kann, spricht er auch mit den 9- bis 14-jährigen Sportlern des HK-Fußballcamps · und kommt ausgesprochen gut mit ihnen zurecht. Am Abend des ersten Trainingstags, am Montag, sitzen 43 Buben aus dem gesamten Verbreitungsgebiet des DONAUKURIER und seiner Lokalausgaben nach einem anstrengenden Auftakt in ihren Lazio Rom-Trikots da · und hören konzentriert zu.

Hilpoltstein (mot) Meistens arbeitet Norbert Tusche, der Drogenberater der Polizeidirektion Schwabach, mit älteren Kindern zusammen. Aber da Prävention nicht früh genug beginnen kann, spricht er auch mit den 9- bis 14-jährigen Sportlern des HK-Fußballcamps · und kommt ausgesprochen gut mit ihnen zurecht. Am Abend des ersten Trainingstags, am Montag, sitzen 43 Buben aus dem gesamten Verbreitungsgebiet des DONAUKURIER und seiner Lokalausgaben nach einem anstrengenden Auftakt in ihren Lazio Rom-Trikots da · und hören konzentriert zu.


Am Anfang steht die Frage, was Sucht ist. Und am Ende schreiben die Kinder ihr Fazit auf. Die reinsten Verse kommen dabei heraus: "Zigaretten weg, das ist bloß Dreck", schreibt Benedikt auf seinen Zettel. Oder Franzi: "Steck` die Drogen nicht in den Mund, dann bleibst Du gesund." Patrick weiß genau: "Drogen sind nicht zum Anbeißen, sondern zum Wegschmeißen." Und Roman braucht sie sowieso nicht: "Man ist auch cool ohne Nikotin."

"Mir geht`s besser ohne Suchtstoff", sagt Luca, und malt einen Kopf mit Irokesenschnitt dazu. Selbstbewusst ist Patrick: "Ich find` micht gut, so wie ich bin." Raphael wieder reimt: "Willst Du ein gutes Leben haben, musst Du Nein zu Drogen sagen." Philip zählt zwei Gründe gegen Drogen auf: "1. Ich habe ein besseres Leben ohne Drogen. 2. Stark im Leben ohne Alkohol und Drogen." Und Christian will sich nicht kaputtmachen: "Ich lebe, um zu leben, nicht um süchtig zu werden."

Maxi weiß genau, wie sich welche Drogen auswirken: "Mit Alkohol und Nikotin geht die ganze Birne hin." Und Sebi schreibt für seinen Freund: "Simon, kein Joint, dann bist du mein Freund."

Eine Woche dauert das Fußballcamp, für das DK, Lazio Rom, der TSV Meckenhausen und die Stadt Hilpoltstein zusammenarbeiten, ehe die Eltern ihre Kinder am Burgfestfreitag in Meckenhausen abholen. Gestern hatten die Fußballer Besuch von Bürgermeister Helmut Neuweg, Landrat Herbert Eckstein (seines Zeichens ehemaliger Landesligaschiedsrichter) · und sogar dem BFV-Cheftrainer Reinhard Klante. (Ausführlicher Bericht folgt)

Seht hier nun die vielen und schönen Bilder vom Sportcamp


Martin Schwarzott

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