Donnerstag, 13. Dezember 2018
 

 

20.08.2003 17:52 Uhr | x gelesen
    Drucken Text vergrößern

Als Getränke auf Inhaltsstoffe untersucht wurden


Bild: Als Getränke auf Inhaltsstoffe untersucht wurden.  Schrobenhausen (roy) Pizza, Fleisch und Burger essen sie am liebsten, da waren sich die Teilnehmer des Juniorcamps einig. Und warum? \

Schrobenhausen (roy) Pizza, Fleisch und Burger essen sie am liebsten, da waren sich die Teilnehmer des Juniorcamps einig. Und warum? "Weil es halt einfach so lecker schmeckt", so die Buben und Mädchen unisono. Dass es damit aber nicht getan ist, sondern bei Sportlern vor allem auf gesunde und ausgewogene Ernährung ankommt, erfuhren sie bei einem diesbezüglichen Vortrag.


Bergmann
Erzählte den 32 Buben und Mädchen Interessantes über Essen und Trinken: Sporternährungsberaterin Elisabeth Bergmann.
"Was braucht das Auto, damit es fahren kann?" führte Mannschaftsarzt sowie Camp-Hauptkoordinator Günter Edler in die Thematik ein: "Klar, Sprit!" Der menschliche Sprit sei eben die Nahrung, und die sei demzufolge ganz besonders wichtig, um Leistung zu erbringen. Und schon wurde das Wort übergeben an Sporternährungsberaterin Elisabeth Bergmann. Zuerst widmete sich diese dem Schwerpunkt Essen: Vor allem Kohlenhydrate, die in Zucker, Nudeln, Brot, Milchprodukten und rohem Gemüse versteckt seien, gäben Power, verriet die Expertin den kleinen Hobbysportlern. Eine Kombination aus mehreren dieser Lebensmittel, wie etwa Reis mit Gemüse oder Milchreis mit Obst als süße Variante · das sei ideal. Beim Fleisch genüge ein kleines Stück, fuhr Bergmann fort und warnte auch vor übermäßigem Fettverzehr.

"Für die geforderte Konzentration und Schnelligkeit sind Vitamine ganz besonders wichtig", so die Ernährungsexpertin und zeigte anhand einer an die Wand projezierten Folie, dass der Vitamingehalt von zwei Scheiben Vollkornbrot dem von ganzen zehn weißen Semmeln entspreche. Zum Knochenaufbau benötige der Körper Kalzium, das vor allem in Milchprodukten stecke: Es sei zwar durchaus möglich, den Gehalt von einem Glas Milch durch den Verzehr von vier Milchschnitten oder einem halben Glas Nutella zu ersetzen, allerdings nehme man dabei auch vier bis acht Mal so viele Kalorien zu sich, gab Bergmann den jungen Basketballern zu bedenken.

Der zweite Teil des gut einstündigen Vortrags galt dem Trinken: Das sei bei der momentanen Hitze unheimlich wichtig, betonte die Expertin immer wieder. Erste Warnsignale für zu wenig Flüssigkeit im Körper seien Konzentrationsschwäche, Müdigkeit sowie Muskelkrämpfe und Kurzatmigkeit. Bei diesen Symptomen solle man ganz schnell zum Getränk greifen, riet Bergmann. Generell gut sei in duesem Zusammenhang eine Schorle, wobei Saft und Mineralwasser im Mischungsverhältnis 1:3 stehen sollten. Der Konsum von Energydrinks und sogenannten Sportgetränken sei zwar trendy, jedoch überflüssig, gab Bergmann den Teilnehmern des Basketballcamps mit auf den Weg, die sogleich ihre eigenen Getränke nach deren Inhaltsstoffen untersuchten.

"Nach dem Sport müssen unsere Speicher unbedingt wieder gefüllt werden · genauso, wie unser Auto zum Tanken muss", mahnte die Ernährungsberaterin am Ende ihres Vortrags nochmals nachdrücklich. Beim abschließenden Quiz, bekamen alle Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit, ihr frisch erworbenes Wissen unter dem Motto "Iß und trink dich fit" unter Beweis zu stellen. Acht Teilnehmer konnten zwölf von dreizehn möglichen Punkten auf ihrem Konto verbuchen und durften sich über kleine Sachpreise freuen, ehe erschöpft von einem anstrengenden Basketballtag die Heimreise in die Hauptschulturnhalle angetreten wurde.

Seht hier nun die vielen und schönen Bilder vom Sportcamp


Steffi Roybar

Drucken  Drucken Artikel weiterempfehlen  Empfehlen Artikel verlinken  Artikel verlinken

Wenn Sie diesen Artikel von donaukurier.de verlinken möchten, können Sie einfach folgenden HTML-Code verwenden:

 

Vorlesen  PDF speichern  Leserbrief schreiben   Leserbrief Kommentare lesen/schreiben  Kommentieren
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!