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21.08.2003 23:20 Uhr | x gelesen
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Ein hauptamtlicher Nachwuchscoach in nicht ferner Zukunft als großes Ziel


Bild: Ein hauptamtlicher Nachwuchscoach in nicht ferner Zukunft als großes Ziel .  Schrobenhausen (mav) Das DONAUKURIER-Basketballcamp in Schrobenhausen ist nun schon seit einigen Tagen in vollem Gange, und allen Teilnehmern macht es riesigen Spaß. Doch dies bedeutete im Vorfeld ABER auch eine Menge an Arbeit für alle Beteiligten. Hauptverantwortlich für die Organisation und den reibungslosen Ablauf ist der Campleiter und Vorsitzende des Basketballfördervereins Schrobenhausen, Günter Edler. Er hat großen Anteil daran, dass das Trainingslager in dieser Form überhaupt stattfinden kann und dass es jetzt allen so gut gefällt. Und warum? Weil sich Edler mit einigen Helfern sowohl um die Betreuung kümmert, als auch um das Trainings-und Freizeitprogramm.

Schrobenhausen (mav) Das DONAUKURIER-Basketballcamp in Schrobenhausen ist nun schon seit einigen Tagen in vollem Gange, und allen Teilnehmern macht es riesigen Spaß. Doch dies bedeutete im Vorfeld ABER auch eine Menge an Arbeit für alle Beteiligten. Hauptverantwortlich für die Organisation und den reibungslosen Ablauf ist der Campleiter und Vorsitzende des Basketballfördervereins Schrobenhausen, Günter Edler. Er hat großen Anteil daran, dass das Trainingslager in dieser Form überhaupt stattfinden kann und dass es jetzt allen so gut gefällt. Und warum? Weil sich Edler mit einigen Helfern sowohl um die Betreuung kümmert, als auch um das Trainings-und Freizeitprogramm.


Basketball-Camp
Auch für die medizinische Versorgung beim Basketballcamp zuständig: Ohne Hauptkoordinator Günter Edler (rechts) geht in der Dreifachsporthalle und außerhalb kaum etwas.
R. Kaufmann

Ein wichtiger Punkt dabei ist die personelle Organisation. Denn außer den Kids sind ja noch einige andere Leute am Camp beteiligt. So mussten zum Beispiel Kotrainer gefunden werden, die den italienischen Coach Francesco Benedetti bei den Einheiten unterstützen. Sieben davon sind nun täglich im Einsatz, allesamt Trainer beim SSV oder Spieler in dessen Herren- und Damenvertretungen. Außerdem kümmern sich diverse Betreuer rund um die Uhr um die 32 Kinder. "Ein hoher personeller Aufwand also", so Edler. Und einige der Beteiligten, wie der Campleiter selbst und nicht zu vergessen die beiden Hausmeister Reinhold Slupik und Wolfgang Kettner, verzichteten dafür sogar auf einen Teil ihres Urlaubs.

Die Personalplanung beim Camp ist freilich noch lange nicht alles, es gibt auch andere wichtige Dinge zu klären. Zum Beispiel die immer wieder gestellte Frage: Was gibt es Tolles zu essen? Mit Hilfe von Krankenhausverwaltungschef Manfred Wendl und der stellvertretenden Landrätin Rosina Straub wurde es den Kindern und Betreuern ermöglicht, ihre Mittag- und Abendspeisen im Keller des Kreiskrankenhauses einzunehmen, wo sie rundum gut versorgt werden. Außerdem mussten mit den Verantwortlichen im Rathaus, allen voran Manfred Edlmann, die Hallenbelegung sowie die Essensfahrten mit dem Stadtbus geregelt werden.

Desweiteren benötigte man natürlich ein unterhaltsames Rahmenprogramm für die Kinder, und so wurde zum Beispiel ein Grillfest im SSV-Heim, ein Vortrag über Ernährung im Bauer-Konferenzgebäude (wir berichteten) und eine Kinovorstellung am gestrigen Abend arrangiert. Alles Dinge, die Edler regeln musste, seit er vor rund einem halben Jahr erfahren hatte, dass ausgerechnet hier in Schrobenhausen das Benetton-Treviso-Juniorcamp stattfinden sollte.

Basketballcamp 2
Basketballbegeistertes Ehepaar: Birgit und Andreas Eberth (beide hinten) opferten ebenfalls ihre Freizeit, um beim Juniorcamp des DONAUKURIER Teams zu betreuen. Genauso übrigens wie Simone Amann (vorne, 1.v.l.) und Carole Pfitzner (vorne, 3.v.l.).
FARO-press

"Das ist natürlich etwas ganz Besonderes, wenn so ein internationaler Spitzenverein ausgerechnet hier so etwas veranstaltet, es hätte ja auch in jeder anderen Stadt sein können", strahlt der Hauptkoordinaator über das ganze Gesicht. Die Gründe, dass die Wahl auf Schrobenhausen fiel, sieht der 45-jährige in zwei Punkten: "Zum einen gibt es hier den Basketballförderverein, zum anderen ist Basketball hier in der Stadt eine populäre Sportart und der SSV ein guter Verein." Die Absicht des Camps ist für ihn klar: "In erster Linie wollen wir eine schöne Woche für die Kinder veranstalten." Doch nun sieht Edler für den SSV sowie für den Förderverein weitere zahlreiche Vorteile: "Inzwischen ist es so, dass wir zu Benetton Treviso schon tolle freundschaftliche Kontakte pflegen. Und das ist sicherlich positiv, wenn man zu diesem Spitzenklub gute Beziehungen hat".

Und auch woanders spricht sich das DONAUKURIER-Juniorcamp von Schrobenhausen herum, so interessiert sich unter anderem der Basketballartikelhersteller "And1" für das Projekt. "Hier wäre eine Zusammenarbeit für uns ebenfalls eine tolle Sache", meint Edler. Diese Beziehungen könnten dem Förderverein möglicherweise auch bei seinem ursprünglichen Ziel helfen. "Dies ist nach wie vor, in Schrobenhausen einen hauptamtlichen Jugendtrainer zu bekommen" berichtet Edler. "Dadurch wollen wir diesen Sport vor Ort noch beliebter machen, so dass man Schrobenhausen irgendwann genauso mit Basketball verbindet wie mit Spargel" erzählt der 45-jährige.

Und dazu ist das Camp natürlich die beste Gelegenheit, denn nicht nur einheimische Campteilnehmer werden in ihren Vereinen positiv über Schrobenhausen berichten. Und bei all der Arbeit und all dem Stress, den Günter Edler und seine Helfer in den vergangenen Wochen hatten, macht es ihnen nun doch sichtlich Freude zuzuschauen, was sie zusammen auf die Beine gestellt haben. "Vorher ist man natürlich noch sehr gestresst und angespannt. Man weiß ja nie, ob und wie es funktioniert" berichtet der Hauptkoordinator. Edler weiter: "Aber mittlerweile macht es richtig Spaß, weil man einfach sieht, dass es läuft und dass sich die ganze Arbeit rentiert hat". Ein Blick in die glücklichen Augen der 32 Kids geben ihm in der Tat Recht . . .  

Seht hier nun die vielen und schönen Bilder vom Sportcamp




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