Eichstätt

Vierzigstündiges Gebet für den Frieden

In der Schutzengelkirche widmet sich das Priesterseminar der Corona-Pandemie und der Ukraine

25.02.2022 | Stand 02.03.2022, 3:34 Uhr
Das "Vierzigstündige Gebet" in der Schutzengelkirche greift tagesaktuelle Themen auf. −Foto: Groh/pde

Eichstätt - Zum traditionellen "Vierzigstündigen Gebet" vor Beginn der Fastenzeit lädt das Priesterseminar Eichstätt von Sonntag, 27. Februar, bis Dienstag, 1. März, ein. Bei den Gottesdiensten und Anbetungen in der Eichstätter Schutzengelkirche werden unter anderem die Corona-Pandemie und die Situation in der Ukraine bedacht, heißt es in der Pressemitteilung der Diözese Eichstätt.

Besondere Gottesdienste während des "Vierzigstündigen Gebets" in der Schutzengelkirche sind das Kapitelsamt am Sonntag, 27. Februar, um 9.30 Uhr, und die beiden Eucharistiefeiern am Montag, 28. Februar, und am Dienstag, 1. März, jeweils um 9 Uhr. Das Allerheiligste bleibt ausgesetzt am Sonntag ab 12 Uhr bis zum Beginn der Abendmesse um 19 Uhr, am Montag nach der Eucharistiefeier bis zur Vesper um 18 Uhr sowie am Dienstag nach der Eucharistiefeier bis zur Schlussandacht um 15 Uhr. Die Schlussandacht betet auch Bischof Gregor Maria Hanke mit.

"Historisch gesehen wurzelt der Brauch des ?Vierzigstündigen Gebets' im Gedenken an die seit frühesten Zeiten auf 40 Stunden berechnete Grabesruhe Christi", erzählt der Regens des Priesterseminars, Domkapitular Michael Wohner. Seit dem 16. Jahrhundert sei eine solche Gebetszeit auch als Andacht in Notsituationen zu anderen Zeiten des Jahres abgehalten worden. Erstmals bezeugt ist das für 1527 in Mailand. In der Barockzeit wurde das "Vierzigstündige Gebet" in vielen Kirchen an den drei Faschingstagen zu einer Sühneandacht. In Eichstätt haben die Jesuiten diese Anbetungsstunden nach ihrer Ankunft im Vorfeld des Aschermittwochs eingeführt.

pde