Pfaffenhofen

Vertrauen zurückgewinnen

Am Tag der offenen Tür zeigt das Team der Ilmtalklinik, was ein modernes Krankenhaus zu bieten hat

17.05.2014 | Stand 02.12.2020, 22:41 Uhr

Einen minimalinvasiven Eingriff präsentiert das Team der Ilmtalklinik am Tag der offenen Tür am Sonntag, 25. Mai, im ambulanten Operationssaal. „Wir wollen wieder Vertrauen aufbauen“, sagt der neue Klinikchef Marcel John - Foto: Ilmtalklinik

Pfaffenhofen (PK) Die Ilmtalklinik will wieder raus aus den Negativschlagzeilen. Am Tag der offenen Tür am Sonntag, 25. Mai, wollen die Mitarbeiter die Vorzüge des Krankenhauses darstellen. Der neue Geschäftsführer Marcel John will sich dort ebenfalls vorstellen.

„Wir wollen uns für die Bevölkerung öffnen und wieder Vertrauen aufbauen“, sagt John. Das ist ganz wichtig für uns. Wir wollen zeigen, was das Krankenhaus kann.“

Dass das jede Menge ist, davon ist John überzeugt. Aber: „Wir brauchen Unterstützung. Von den niedergelassenen Ärzten und aus der Bevölkerung.“ Vertrauen aufbauen will John auch, indem er sich selbst vorstellt. Er ist ja erst seit Anfang Mai Chef des Pfaffenhofener Krankenhauses. „Die Leute sollen auch wissen, wer ich bin.“

Die Besucher bekommen Einblicke ins Innerste des Krankenhauses. Im ambulanten Operationssaal präsentiert ein Arzt einen minimalinvasiven Eingriff mit Mikroskop und Navigator. „Wir wollen vorstellen, was sich bei uns verändert hat“, sagt Pflegedirektorin Marianne Sigl-Wilke. Es habe schließlich schon länger keinen Tag der offenen Tür an der Ilmtalklinik gegeben. Die Fallzahlen seien ja auch jahrelang gut gewesen. Mehr Patienten hätten gar nicht optimal versorgt werden können.

Im vergangenen Jahr feierte die Ilmtalklinik das 30-jährige Bestehen. „Wir haben da schon die Idee entwickelt, das Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür zu verknüpfen“, sagt Sigl-Wilke. Jetzt wollen die Mitarbeiter erklären, was sich geändert hat. Die Klinikleitung will auch beweisen, dass sie auf Kritikpunkte aus der Vergangenheit richtig reagiert hat. Sigl-Wilke: „Wir wollen zeigen, dass wir daran gearbeitet haben.“