Denkendorf

Versorgung dauerhaft gewährleisten

04.02.2020 | Stand 02.12.2020, 12:02 Uhr
Die künftige Einkaufssituation in der Gemeinde Denkendorf war das herausragende Thema bei den Infoveranstaltungen von Freien Wählern und Christlichen Wählern. −Foto: Wermuth

Denkendorf - Im Zuge der öffentlichen Veranstaltungen für die anstehenden Kommunalwahlen im März starteten die Freien Wähler (FW) und die Christlichen Wähler Denkendorf (CW) in Denkendorf und in Zandt.

Bei Kaffee und Kuchen fanden sich viele Bürgerinnen und Bürger zu Fragerunden und zum Meinungsaustausch mit dem Bürgermeisterkandidaten Patrick Scherrmann und den Gemeinderatskandidaten beider Listen ein. Immer wieder wurde dabei auch nach der künftigen Situation beim Einzelhandel und den Einkaufsmöglichkeiten (Edeka-Ansiedlung) in Denkendorf gefragt. Deutlich ist erkennbar, dass in der Bevölkerung eine gewisse Unsicherheit, gepaart mit fehlenden Informationen, vorhanden ist. Die gemeinsame Haltung von FW und CW ist eindeutig. Es soll die beste Lösung für die Versorgung Denkendorfs gefunden werden. Dazu gehört insbesondere, die notwendigen Sortimente des täglichen Bedarfs im Ortskern zu erhalten. Das sind Lebensmittelmärkte, Bäckereien, Metzgereien, Gaststätten, Ärzte und weitere Institutionen beziehungsweise Geschäfte. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Nachfolgeregelung des Edeka-Marktes neben der Kirche und natürlich der Erhalt der innerörtlichen Parkplätze. Es finden bereits Verhandlungen in dieser Richtung statt. Begleitend dazu soll das bestehende Fachmarktzentrum (Rewe, Aldi, Takko) im Gewerbegebiet erhalten und um einen Drogeriemarkt erweitert werden. Für die entsprechende Bauvoranfrage (Drogeriemarkt) wurde in der Sitzung des Gemeinderates im Januar einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Eine Ansiedlung des geplanten Edeka-Komplexes direkt südlich der Autobahn mache die zentrale Versorgungsstruktur des Ortskerns kaputt, hieß es. Unabhängig von der problematischen Verkehrsanbindung direkt bei der Autobahnbrücke und den Autobahnauffahrten würde an dieser Stelle das Edeka-Zentrum den Ortskern massiv beschneiden.

wth