Irfersdorf

Vereinsrekord als Saison-Höhepunkt

20.04.2010 | Stand 03.12.2020, 4:05 Uhr

Ein Bild für die Vereinshistorie: Die Irfersdorfer Almbergschützen schraubten den Vereinsrekord in dieser Saison auf 1551 Ringe. Von links: Stephan Rubner 386 Ringe, Simon Wittmann 389 Ringe, Tobias Seyberth 389 Ringe und Norbert Pöppel 387 Ringe. - Foto: wts

Irfersdorf (wts) Am letzten Rundenwettkampftag der Saison in der Bezirksliga 1 des mittelfränkischen Schützenbundes, gastierte die erste Luftgewehr- Mannschaft der Irfersdorfer Almberg-Schützen in Kehl, wo sie erwartungsgemäß unterlag.

Bereits vor dem Wettkampf war klar, dass die ZSG die Saison als Vizemeister beenden würde und genauso trumpfte sie auch auf. Mit 1546 Ringen gelang ihnen an diesem Wettkampftag das beste Resultat aller acht Mannschaften der Bezirksliga 1. In der Gruppe mussten Sie sich nur dem SV Bechhofen beugen, dem sie aber in der Rückrunde die einzige Niederlage beibrachten.

 
Mehr als zufrieden war aber auch der Irfersdorfer Anhang mit seinem Aushängeschild. Nach der Neuformierung der ersten Mannschaft vor der Saison war nicht mit einem solch guten Saisonverlauf und dem frühzeitigen Klassenerhalt zu rechnen. Mit 16:12 Punkten und einem Durchschnitt von 1532,5 Ringen pro Wettkampf belegt der SV Almberg in der Abschlusstabelle den 4. Rang.

Beim letzten Wettkampf kehrte nach zehnwöchiger Verletzungspause Simon Wittmann wieder ins Team zurück. Die lange Pause war ihm aber deutlich anzumerken, weshalb es auch nicht verwunderte, dass er sich am Ende mit 376 Ringen zufrieden geben musste. Wittmann erzielte trotzdem in seiner 25. Wettkampfsaison mit 382,6 Ringen seinen bislang besten Durchschnitt. Ähnlich erging es Stephan Rubner. Seitdem er sich 2002 den Almberg-Schützen angeschlossen hatte, konnte er bisher nie die Leistungen dieser Saison abrufen. Zum Abschluss gelang im mit 382 Ringen sein insgesamt 9. Ergebnis jenseits der 380er Grenze und ein Durchschnitt von 380,79 Ringen.

Bei allen 14 Wettkämpfen der abgelaufenen Saison gelang es Tobias Seyberth zwar nicht, die 390er Ringgrenze zu durchbrechen, auf der anderen Seite muss man aber auch festhalten, dass er keinen Wettkampf unter 380 Ringen abgegeben hatte. Seine konstanten Leistungen unterstrich er beim letzten Wettkampf nochmals mit 384 Ringen, womit er einen Durchschnitt von 384,5 Ringen verbuchte.

Das Maß aller Dinge war in dieser Saison aber Mannschaftsführer Norbert Pöppel. Mit 98, 98, 96 und 99 Ringen – also einem Gesamtergebnis von 391 Ringen – gelang ihm ein hervorragender Schlusspunkt unter eine Rückrunde der besonderen Arte. Mit 387,9 Ringen gelang ihm dabei ein neuer persönlicher Rekord. Im Saison-Gesamtklassement erreichte Pöppel 386,21 Ringe.

Die größte Überraschung dieser Saison war aber zweifelsohne die Aufstellung eines neuen Vereinsrekordes. Mit 1551 Ringen hat das Almberg-Quartett am 6. Wettkampftag in Höbing erstmals in der Vereinsgeschichte die 1550er Ringgrenze geknackt.