Verein Familien in Not gegründet

02.09.2011 | Stand 03.12.2020, 2:27 Uhr |

Ingolstadt (smr) Seit gestern gibt es auch in Ingolstadt den Verein Familien in Not. Vorstands- und Gründungsmitglieder trafen sich bei Notar Bernd Wegmann. Vorbild ist die vor 20 Jahren vom Pfaffenhofener Kurier ins Leben gerufene Initiative, die mit großem Erfolg Menschen in Bedrängnis hilft.

Finanzielle Basis des Vereins sind Spenden, die Leser der Heimatzeitung im Rahmen der Aktion Vorweihnacht der guten Herzen geben. Rund 70 000 Euro werden auf diese Weise Jahr für Jahr einem guten Zweck zugeführt.
 
Was sich in Pfaffenhofen bewährt hat, sollte in Ingolstadt nicht neu erfunden werden. Und Familien in Not gibt es auch in der wirtschaftlich gut aufgestellten Großstadt. Das bekommt nicht nur Familienbeauftragte Adelinde Biank bei ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit, sondern auch die ehrenamtlichen Helfer von der Ingolstädter Tafel. Deshalb kam aus diesen Richtungen auch der Anstoß für die Gründung des Vereins in Ingolstadt. Die genauen Modalitäten, wer künftig unterstützt wird, werden demnächst vom Vorstand erarbeitet.
 
Erste Vorsitzende des Ingolstädter Vereins Familien in Not ist Sibylle Hertel, ihr zur Seite stehen Angelika Stadler und Zita Norberg als zweite und dritte Vorsitzende. Schriftführerin ist Derya Basal, Kassier Dieter Kastl.
 
Gründungsmitglieder des Vereins sind unter anderem Regina Schnell, Gudrun Sticht- Schretzenmayr, Sigrid Paefgen, Uta Gsell, Familienbeauftragte Adelinde Biank, die ehemaligen Dekane Isidor Vollnhals und Heinz Schmeckenbecher sowie der Chefredakteur des DONAUKURIER, Michael Schmatloch.