Fußball, Bezirksliga

SVM will Jetzendorf ein zweites Mal ärgern

Manching fährt optimistisch zum Zweiten - Kasing beim FSV unter Zugzwang

15.04.2022 | Stand 15.04.2022, 17:09 Uhr
  −Foto: Johannes TRAUB / JT-Presse.de

Manching/Kasing - Das kommt selten vor, denn normalerweise sind die sieben Paarungen über das ganze Wochenende verteilt.

Aber an die-sem Samstag wird in der in der Bezirksliga Oberbayern Nord ein kompletter Spieltag ausgetragen. Der SV Manching fordert dabei auswärts um 15 Uhr den vor Selbstvertrauen strotzenden Tabellenzweiten TSV Jetzendorf heraus und der SV Kasing ist um 15.30 Uhr beim FSV Pfaffenhofen zu Gast.

TSV Jetzendorf - SV Manching (Samstag, 15 Uhr): Mit dem Start in die Rest-Rückrunde wollte der SV Manching dem TSV Jetzendorf den zweiten Tabellenplatz streitig machen. Bei 13 Punkten Rückstand "ist das mittlerweile aber ein utopisches Ziel", stellt Cenker Oguz, der sportliche Leiter der Grünhemden, treffend fest. Denn dann dürften die Oberen Ilmtaler in den verbleibenden sechs Partien bis zum Saisonende fast gar nicht mehr punkten und der SVM müsste eine Siegesserie sondergleichen hinlegen. Als realistisch stuft Oguz deshalb den dritten Platz ein, auf dem momentan die SpVgg Feldmoching mit sechs Punkten Vorsprung bei einer mehr absolvierten Partie steht. Er sagt: "Wir wollen die Saison mit der bestmöglichen Platzierung beenden. " Dazu gehört aber auch, gegen die Spitzenteams dieser Liga "etwas Zählbares mitzunehmen", wie es Trainer Florian Stegmeier (Foto) formuliert. Schon bei der Nullnummer im Hinspiel habe die Mannschaft gezeigt, wozu sie imstande ist. Allerdings hat es im weiteren Saisonverlauf an der Konstanz gemangelt. Stegmeier zählt das Team um Spielertrainer Alexander Schäffler zu den stärksten Teams der Liga, "weil sie körperlich stets präsent sind und einen guten Fußball spielen. "

FV Pfaffenhofen - SV Kasing (Samstag, 15.30 Uhr): Im Hinspiel kassierten die Rothemden die höchste Saisonniederlage und gingen mit 0:7 unter. "Alleine schon aufgrund dieser herben Klatsche haben wir eine Rechnung offen", sagt Spielertrainer Fabian Reichenberger. Vielmehr gilt es aber, endlich die nötigen Punkte zu sammeln, damit man die Bezirksliga nicht auf dem direkten Weg in die Kreisliga verlassen muss. "Wir haben in den zurückliegenden Wochen ausnahmslos gegen starke Gegner gespielt, die auch in der Tabelle vorne mitmischen. Auch wenn wir alle Partien verloren haben, haben wir gesehen, dass wir mithalten können. Jetzt gilt es, sich auch einmal zu belohnen", sagt Reichenberger und schiebt hinterher: "Abstiegskampf heißt kämpfen. Nur so funktioniert es. "

DK, Foto: DK-Archiv

Norbert Dengler