Eichstätt

SV Denkendorf ist abgestiegen

Trotz 4:2-Sieg in Friedrichshofen müssen die Grünhemden die Kreisliga Donau/Isar 1 verlassen

12.05.2014 | Stand 02.12.2020, 22:42 Uhr

Hart umkämpft war die Begegnung zwischen dem FC Hepberg und der zweiten Mannschaft des VfB Eichstätt. Hier treffen VfBler Daniel Eisenschenk (links) und Hepbergs Sanser Calik aufeinander. Am Ende gewann Eichstätt denkbar knapp mit 1:0 - Foto: Traub

Eichstätt (EK) Der SV Denkendorf steht in der Kreisliga 1 Donau/Isar definitiv als Absteiger fest. Trotz des 4:2-Sieges in Friedrichshofen muss der SV runter. Der VfB Eichstätt II setzte sich in Hepberg 1:0 durch und ist jetzt in einer Dreiergruppe mit 35 Zählern.

Zwei Punkte dahinter rangiert der FC Geisenfeld auf dem Abstiegsrelegationsplatz.

Meister Hitzhofen/Oberzell begnügte sich beim Absteiger DJK Ingolstadt mit einem 1:1.

VfB Friedrichshofen – SV Denkendorf 2:4 (2:2): „Unsere Mannschaft hat alles gegeben, aber der personelle Umbruch zum Saisonbeginn konnte einfach nicht kompensiert werden.“ Denkendorfs Abteilungsleiter Michael Heggenberger blieb nach dem Spiel in Friedrichshofen gelassen, denn trotz des 4:2-Erfolges ist der SV Denkendorf definitiv abgestiegen. Wie es scheint, bleibt die Truppe überwiegend zusammen, so dass in der Kreisklasse ein vernünftiger Neuanfang gestartet werden kann. Der Start in Friedrichshofen war alles andere als vernünftig, denn schon nach sieben Minuten führten die Gastgeber mit 2:0. Zwei eklatante Abspielfehler in der Denkendorfer Abwehr waren die Gründe für den schnellen Rückstand. Bereits in der 1. Minute nutzte Manfred Kroll einen Fehler und schoss aus 22 Metern genau in den Denkendorfer Torwinkel. Sechs Minuten später war es Waldemar Stengler, der unhaltbar zum 2:0 einschoss und damit vermeintlich den VfB auf die Siegerstraße brachte. Die Gäste brauchten ein paar Minuten, um sich zu erholen, dominierten dann aber klar. Andreas Lochner erzielte in der 27. Minute aus gut und gerne 25 Metern den Anschlusstreffer, und Johannes Schmidt spielte zwei Gegner aus und traf aus 16 Metern zum 2:2 (36.). Roland Hiesch, Alexander Lehmeier und Matthias Pickl vergaben zudem noch Riesenchancen. Nach einem Zwischenspurt des VfB übernahm der SV in der zweiten Halbzeit das Kommando und kam durch Roland Hieschs Treffer in der 80. und 84. Minute zum verdienten 4:2-Sieg.

DJK Ingolstadt – FC Hitzhofen/Oberzell 1:1 (0:0): Absteiger gegen Aufsteiger! Ein bisschen mehr hätten sich die Zuschauer sicherlich erwartet. Aber während die Gastgeber nicht besser konnten, waren die Gäste vom vielen Feiern bis hin zum Vortag des Spieles doch sichtlich müde und begnügten sich letztlich mit diesem Unentschieden. FC-Spielertrainer Emin Ismaili setzte ein paar Akteure aus der zweiten Reihe ein, die aber keineswegs enttäuschten. In einer Begegnung ohne größere Höhepunkte spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Dabei waren die Gastgeber keineswegs untätig. Sie spielten recht engagiert, stießen aber immer wieder auf eine durchaus sattelfeste Abwehr des Meisters. Ein probates Mittel waren Distanzschüsse, die aber für beide Seiten nichts Zählbares brachten. Bei den Hitzhofen/Oberzellern war es Ismaili selber, der sich hier versuchte, aber das Leder ging knapp übers Tor der Ingolstädter. Bis zur 78. Minute warteten die Zuschauer vergebens auf Tore. Dann durfte der heimische Anhang jubeln, als ein Freistoß von Bastian Wagner aus 22 Metern im Gästetor zum 1:0 einschlug. Sofort erhöhte der FC die Schlagzahl und schaffte in der 85. Minute tatsächlich noch den Ausgleich. Ismaili hatte sich am Sechzehner gegen ein paar Gegenspieler durchgesetzt, mustergültig zu Kuitim Lipovica gepasst, der aus sechs Metern unhaltbar zum 1:1 vollstreckte. Luka Glagla von der DJK und Ismaili sahen in der Schlussphase noch die Ampelkarte.