Riedenburg

Schritt für Schritt zu mehr Qualität

"Wandern mit Profil": Riedenburger Schlaufe des Altmühltal-Panoramawegs ausgezeichnet

16.03.2015 | Stand 02.12.2020, 21:32 Uhr

 

Riedenburg (sja) Die Riedenburger Schlaufe des Altmühltal-Panoramawegs ist ausgezeichnet. Diese Bewertung gibt es mit der Qualitätsoffensive „Wandern mit Profil“ jetzt schwarz auf weiß. Dank der Zertifizierung ist die Strecke auch Teil der Werbekampagne zum zehnjährigen Bestehen des Wanderwegs.

Zwölf Kilometer Länge, 773 Höhenmeter und drei Stunden Wegzeit – das ist die Schlaufe 25 des Altmühltal-Panoramawegs, die von Riedenburg nach Emmerthal und Jachenhausen zum Teufelsfelsen führt. Die Tour durch die malerische Landschaft gehört seit Jahren zu den beliebtesten in der Dreiburgenstadt und bereichert gemeinsam mit den anderen Schlaufenwegen das Wanderangebot in der Region (siehe eigenen Bericht). Nun gibt es dafür eine offizielle Bestätigung in Form einer Urkunde.

Der städtische Tourismusreferent Thomas Müller und Bürgermeister Siegfried Lösch sehen darin einen wichtigen Baustein für den Riedenburger Fremdenverkehr. „Wandern ist mittlerweile ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor“, sagt der CSU-Politiker. Umso höher schätzt Lösch die Bedeutung eines gut ausgebauten Wegenetzes ein, dabei dankt er vor allem den ehrenamtlichen Wanderwegepaten. Zumindest auf der Schlaufe sollte es in nächster Zeit keinen Handlungsbedarf geben. Alexander Dohn, Beisitzer im Vorstand des Touristik-Vereins, war die Route für die Zertifizierung abgegangen und hatte sich auch um die viele Schreibarbeit gekümmert. Dabei ergab sich laut Müller eine geringfügige Änderung der Streckenführung. Die Gasthäuser in Jachenhausen seien nun besser an den Weg angebunden, die Beschilderung sei auf dem neuesten Stand, sagt er.

Nötig war die Zertifizierung, damit Riedenburg Teil einer großen Werbekampagne wird. Im Zuge des zehnjährigen Bestehens des Altmühltal-Panoramawegs macht der Naturpark verstärkt auf die Premiumstrecke aufmerksam. In den geplanten Prospekten sind jedoch nur zertifizierte Routen enthalten. Diese Chance wollte sich die Kommune laut Müller nicht entgehen lassen. Insgesamt hat die Maßnahme samt Beschilderung knapp 1000 Euro gekostet, davon gut 500 für das Zertifikat. Die Erneuerung wird alle drei Jahre 200 Euro verschlingen.