Tennis-Stadtmeisterschaft
Scheiter setzt sich durch

Bei der Ingolstädter Tennis-Stadtmeisterschaft holen die Favoriten die Titel - Organisator zieht positive Bilanz

23.09.2021 | Stand 23.09.2023, 20:56 Uhr
Timo Schoch
Der Stadtmeister: Maximilian Scheiter behielt im Finale gegen seinen DJK-Vereinskollegen Alexander Geibel die Oberhand. −Foto: Schoch

Ingolstadt - Zehn Tage lang hat die DJK Ingolstadt die Tennis-Stadtmeisterschaft ausgerichtet. Beim Finale am Dienstagabend setzten sich die Favoriten durch.

Vor rund 20 Jahren schlugen letztmals Tennisspieler bei einer Stadtmeisterschaft in Ingolstadt auf. Nun traten zehn Tage lang 28 Männer und 9 Damen auf der Anlage der DJK Ingolstadt an. "Wir hatten täglich zahlreiche Zuschauer da und es waren spannende Spiele dabei. Insgesamt war es eine echt gute Nummer", sagt DJK-Trainer und Turnier-Organisator Florian Rindlbacher. Dabei blieb ihm eine Partie besonders im Gedächtnis: "Ein Spiel war dabei, das wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste. Ein Tag später wurde es dann für das Match-Tiebreak wieder aufgenommen. DJK-Spieler Benjamin Huber hatte dabei gegen Christian Huber das bessere Ende für sich."

Das Fazit fällt positiv aus bei Rindlbacher. Auch mit der Anzahl der gemeldeten Sportlern ist er zufrieden - zumindest bei den Herren. "Neun Teilnehmerinnen ist dagegen auf jeden Fall ausbaufähig", sagt Rindlbacher. "Aber wir hatten im Vorfeld gesagt: Wir wollen mindestens ein Achter-Feld schaffen." Eine Ursache für das verhaltene Meldeergebnis liegt für Rindlbacher auch an den relativ wenigen Damen-Mannschaften in der Region. Und: "Viele Frauen haben gezögert, weil sie nicht wussten, ob sie gut genug sind."

Zwischen 15 und 45 Jahren waren die Teilnehmer. Dabei setzten sich die Favoriten durch. Bei den Männern siegte im Finale Maximilian Scheiter gegen Alexander Geibel (beide DJK Ingolstadt) mit 6:2, Aufgabe Geipel. Bei den Damen gewann Jimena Alvarez Dominguez vom TSV Reichertshofen.

Nach zehn Turniertagen und viel Vorbereitung im Vorfeld schnauft Rindlbacher nun erst einmal durch. Denn für ihn als Organisator sei die Stadtmeisterschaft schon eine kleine Herausforderung gewesen. "Vor zwei bis drei Monaten haben wir erstmals über ein solches Turnier nachgedacht", erinnert sich Rindlbacher. "Wir wollten dies zumindest einmal probieren und schauen, ob Resonanz da ist." Allerdings sei es schwierig gewesen, für jeden einen passenden Spieltermin zu finden.

Das wird Rindlbacher aber nicht davon abhalten, im kommenden Jahr erneut eine Stadtmeisterschaft zu organisieren. Er überlegt sogar, - anders als noch in diesem Jahr - das Turnier 2022 mit Leistungsklassen-Punkten einzustufen. Sicher ist somit: Es wird keine weitere 20 Jahre dauern, bis es wieder eine Stadtmeisterschaft in Ingolstadt geben wird.

DK

Timo Schoch