Neuburg

Rudi Peterke nimmt als Vorsitzender Abschied

Arbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit wählt Florian Herrmann zum Nachfolger und formuliert Resolution

31.07.2013 | Stand 02.12.2020, 23:50 Uhr

Stabwechsel beim AK Polizei: Der langjährige Vorsitzende Rudi Peterke (links) übergab den Vorsitz an Florian Herrmann - Foto: oh

Neuburg (DK) Stabwechsel an der Spitze des Arbeitskreises Polizei und Innere Sicherheit (AK POL) in Oberbayern: Innenpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Florian Herrmann, folgt auf Rudi Peterke.

Die Bezirksversammlung des Arbeitskreises der CSU in Oberbayern hat in Bergkirchen, Landkreis Dachau, den Landtagsabgeordneten Florian Herrmann aus Freising einstimmig zu ihrem neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Er folgt damit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten und polizeipolitischen Sprecher der CSU-Fraktion, Rudi Peterke aus Schrobenhausen, der nach zwölf Jahren an der Spitze des Arbeitskreises nicht mehr zur Wahl stand.

Herrmann stellte heraus, dass der AK POL ein starkes Team sei, bei dem die polizei- und sicherheitspolitischen Fragestellungen in Oberbayern mit Engagement und Weitblick vorangebracht würden. Er würdigte die Arbeit der Regionalarbeitskreise in ganz Oberbayern. Herrmann dankte Peterke für seinen „jahrelangen unermüdlichen Einsatz“ für die innere Sicherheit in Oberbayern. „Es freut mich sehr“, so Herrmann, „dass Rudi Peterke dem Arbeitskreis und mir auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.“

Als stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Oliver Bär, Thomas Kirchleitner, Hubert Müller und Klaus Steiner in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die weiteren Funktionsträger: Als Schriftführer fungiert Michael Ertl, Beisitzer sind Robert Anderl, Stefan Ertl, Gerold Kreuzinger, Walter Ponath, Bernd Weinmann, Ruhestandsvertreter ist Hans Eder.

Ehrengast war der neue bayerische Landespolizeipräsident Wilhelm Schmidbauer, der in seinem Grundsatzreferat „Die Bayerische Polizei – Garant der inneren Sicherheit heute und morgen“ nicht nur sicherheitspolitische Akzente setzte, sondern auch die Perspektiven der Polizei aufzeigte. Die Bezirksversammlung verabschiedete außerdem einstimmig eine sicherheitspolitische „Resolution zur Landtags- und Bundestagswahl 2013“, mit welcher der AK POL seinen Beitrag zur Debatte wichtiger polizeilicher Themen in Oberbayern einbringt. Unter anderem fordert er in dem Papier: Für eine leistungsstarke Polizei müssten die Einstellungszahlen auf hohem Niveau gehalten und in eine moderne Ausrüstung investiert werden. Gerade in einem Regierungsbezirk wie Oberbayern brauche man die Präsenz der Polizei auch in der Fläche. „Diese müssen wir sichern und weiter stärken. Die Zuweisung von jungen Beamten in die Polizeipräsidien Oberbayern-Nord und Oberbayern-Süd muss den Herausforderungen des Ballungszentrums Ingolstadt genauso gerecht werden wie in der Fläche“, heißt es. Der Polizeiberuf müsse attraktiv erhalten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessert werden. Des Weiteren werden die Konzentration von Einsatzkräften an sozialen Brennpunkten sowie die Aufstellung einer Einsatzhundertschaft bei der II. Bereitschaftspolizeiabteilung in Eichstätt gefordert.

Der CSU-Arbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit sieht sich als Sprachrohr und polizeifachliches Gremium in der CSU. Mit rund 1000 Mitgliedern ist er in einem Bezirksvorstand sowie in regionalen Arbeitskreisen (RAK) organisiert.