Pfaffenhofen

Ruben Popa - Ein Mann für die wichtigen Spiele

Mann des Spieltages

07.05.2018 | Stand 02.12.2020, 16:27 Uhr
Zwei Tore und eine Vorlage: Ruben Popa (rechts) entschied das Spitzenspiel in Taufkirchen für seinen FSV Pfaffenhofen. −Foto: Reichelt

Was schon zur Winterpause relativ klar war, haben die Pfaffenhofener selbst nun noch einmal verdeutlicht: Der Meistertitel in der Fußball-Kreisliga 2 geht in dieser Saison nur über den FSV Pfaffenhofen. Mit 4:1 siegte der souveräne Tabellenführer beim bisher ärgsten Verfolger in Taufkirchen. Bester Mann auf dem Platz dabei: Ruben Popa.

Der wendige Offensivmann der Pfaffenhofener traf zweimal, legte ein weiteres Tor auf. Mit mittlerweile elf Treffern ist er bester Torschütze des FSV in der Kreisliga. Drei Spiele musste Popa auf einen Torerfolg warten, zuletzt traf er Ende März gegen Vötting - ebenfalls ein Spitzenspiel. Rechtzeitig zum Duell mit der BSG Taufkirchen zeigte sich Popa aber wieder in Topform. In der fünften Minute sorgte er für die wichtige Führung, in der zweiten Halbzeit bereitete er das entscheidende 3:0 mustergültig vor, Simon Heigl musste nur noch einschieben. Kurz darauf bewies Popa seine Schnelligkeit, erlief einen Steilpass und traf mit der Pike zum 4:0. Auch wenn Taufkirchen noch ein Tor erzielte, Popa und der FSV siegten und dürfen mehr denn je von der Bezirksliga träumen. "Das sind genau die Spiele, für die wir Ruben geholt haben", sagt Konstantin Flick. Der Sportliche Leiter des FSV lobt den Offensivmann: "In solchen Partien entscheiden Kleinigkeiten. Und wenn du dann jemanden dabei hast, der den Unterschied machen kann, hast du einen Trumpf in der Hand." Beim FSV ist man selbstverständlich froh, einen mit der Qualität Popas zu haben - schließlich spielte der 29-Jährige beim SSV Jahn Regensburg schon in der 3. Liga, beim FC Pipinsried war er in der Bayernliga aktiv. Und auch wenn Spielertrainer Stefan Wagner vor dem Wochenende nichts von einer möglichen Vorentscheidung wissen wollte - wenn der FSV und Popa so weiter spielen, ist der Aufstieg eine Frage der Zeit.