Eichstätt
Restaurant "Zum Höllbräukeller" eröffnet

In der Eichstätter Pedettistraße 38 ist ein neues Lokal eingezogen

14.07.2020 | Stand 02.12.2020, 10:59 Uhr |
Sie haben die ersten Gäste am Freitag im historischen Keller erwartet (von rechts): Michael und Mariam Jobst, Albert Margraf, Geschäftsführer der gleichnamigen Baufirma, der das Gebäude gehört, Gunter Gröbel von der Hofmühl-Brauerei und deren Geschäftsführer Stephan Emslander. −Foto: Kurz

Eichstätt - Bei der Neueröffnung des Restaurants "Zum Höllbräukeller" am Freitag füllt sich der Außenbereich schnell, die Leute sind neugierig: Was wird denn jetzt geboten in der Pedettistraße 38 in Eichstätt?

 

Mariam und Michael Jobst betreiben das neue Lokal, und der Koch erzählt, was auf der Speisekarte steht: "traditionelle, aber moderne" Küche. Heißt: Kein Schweinebraten, sondern feines Spanferkelkotelett, etwas anspruchsvoller also. Er habe eine kleine Auswahl, möchte auch gern eine Tageskarte anbieten, sagt Jobst. Sein Handwerk gelernt hat er in der Eichstätter "Krone", 14 Jahre blieb er dort. Später war er dann unter anderem Küchenchef in der Antonius-Schwaige in Ingolstadt, ist also mit gut 20 Jahren Erfahrung in der Gastronomie gewappnet für den Höllbräukeller, sein "eigenes Baby", wie er es stolz nennt.

Der Name "Höllbräu" stammt von der ehemaligen Brauerei, die hier untergebracht war. 2013 hatte die Baufirma Margraf aus Preith das vernachlässigte Gebäude erworben und denkmalgerecht saniert, hübsch und hell sieht die Fassade heute aus. 2018 eröffnete in dem historischen Keller das Lokal "Gwölb", abgelöst schon im Jahr darauf vom Steakrestaurant "Medaillon" - das auch wieder dichtmachte.

Im neuen "Höllbräukeller" haben innen, im gemütlichen Gewölbe, coronabedingt 41 Gäste Platz, normalerweise könnten 65 rein. Draußen sind es 24. "Wenn jeden Tag 30 bis 40 Leute kommen, würde es mich sehr freuen", sagt Michael Jobst über seine Wünsche, wie das Restaurant anlaufen soll. Noch eine Servicekraft mehr und zusätzlich jemanden für die Küche hat er eingeplant, dann sollte das Team gut zurechtkommen.

kfl