Eichstätt

Özhitay bleibt die Nummer eins

Auch in den nächsten Spielen soll Mustafa Özhitay für den VfB Eichstätt zwischen den Pfosten stehen

04.03.2019 | Stand 02.12.2020, 14:30 Uhr
Glanzparade: Mustafa Özhitay verhindert hier das 0:1 −Foto: Traub.

Eichstätt (dno) Ende Januar stand der VfB Eichstätt ohne Torhüter da.

Luca Woloszyn und Mustafa Özhitay waren verletzt. Da nicht klar war, wie schwerwiegend die Verletzungen sein würden, schlugen die Domstädter wenige Tage vor dem Ende der Wechselfrist noch einmal auf dem Transfermarkt zu und verpflichteten mit Niklas Heyen und Christos Patsiouras gleich zwei Schlussmänner. Am vergangenen Samstag standen jedoch wieder die Namen der beiden "alten" Torhüter auf dem Spielberichtsbogen. Özhitay war die Nummer eins, Woloszyn der Ersatz-Keeper. Geht es nach VfB-Trainer Markus Mattes, dann wird Özhitay auch in den verbleibenden elf Saisonspielen das Tor hüten. Darauf hat er sich gemeinsam mit Co-Trainer Norbert Scheuerer nach den Trainingseindrücken festgelegt. Zwar haben die beiden Neuzugänge grundsätzlich Qualität und Potential, "aber man merkt auch, dass sie längere Zeit nicht gespielt haben", sagt der VfB-Coach. Deshalb stand Özhitay, der als Ersatz von Thomas Bauer Mitte August vergangenen Jahres verpflichtet worden war, erneut zwischen den Pfosten. Und welche großartigen Fangkünste der ehemalige U21-Junioren-Nationalspieler Aserbaidschans hat, sah man spätestens in der 20. Minute, als er mit einer sensationellen Flugeinlage einen Freistoß von Christopher Kracun aus dem Winkel fischte. Für diese Weltklasse-Parade bekam der 23-Jährige sogar auf der Pressekonferenz noch einmal einen Sonder-Applaus. "Das war wirklich großer Sport", lobte Mattes und sagte: "Wenn er weiterhin seine Leistung bringt und klar im Kopf bleibt, dann wird es keinen Grund zu Veränderungen geben. Denn ich bin kein Trainer, der jede Woche dreimal den Torhüter wechselt. " Özhitay selbst hatte die Verpflichtung der Konkurrenz derweil als zusätzlichen Ansporn gesehen: "Ich wusste, dass ich noch mehr Gas geben muss, und das habe ich getan. Ich respektiere die anderen Torhüter, aber ich bin auch so selbstbewusst und sage: Wenn ich fit bin, dann bin ich die Nummer eins. " Eine Einschätzung, die auch Mattes teilt.