Geisenfeld

Öffentlich Stellung beziehen

Jugendreferent Wolfgang Hollweck äußert sich zum Jugendtreff-Antrag

08.07.2013 | Stand 02.12.2020, 23:56 Uhr

Geisenfeld (GZ) Zur Debatte um die Zukunft des Geisenfelder Jugendzentrums meldet sich nun auch Jugendreferent Wolfgang Hollweck von den Unabhängigen Bürgern zu Wort. Er reagiert damit auf den gemeinsamen Antrag der Fraktionen CSU/UL und FW/CDG, die das erstellte Konzept als „zu vage“ kritisierten sowie einen genauen Plan und die Erstellung eines Nutzungskonzepts forderten.

Nachdem Hollwecks Parteifreund, Bürgermeister Christian Staudter, den Antrag als „Wahlkampfgetöse“ gebrandmarkt hatte, fügt Hollweck nun an: „Der Antrag stellt im Großen und Ganzen eine Zusammenfassung der nicht öffentlichen Sitzung vom Juni dar. Aber er behandelt nicht alle Punkte über die gesprochen wurde.“ Bereits in der März-Sitzung vergangenen Jahres habe Sozialpädagogin Tina Schlosser ein ganzheitliches Konzept vorgestellt, wie die Jugendarbeit in Geisenfeld für die Zukunft aussehen solle. „Das wurde vom Stadtrat einstimmig genehmigt“, stellt Hollweck fest. Zudem sei es in der Zwischenzeit von der Stadt, dem Jugendparlament, den Jugendlichen im Jugendtreff und Schlosser konsequent vorangetrieben und umgesetzt worden. „Wir haben die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen, dass die Jugendlichen in Zukunft deutlich mehr Möglichkeiten haben – vorausgesetzt, wir schaffen auch die personellen Voraussetzungen“, fügt der Jugendreferent an. Eine Frage bleibe allerdings offen: „Was sind uns unsere Jugendlichen wert“ Dazu sollten die Stadtratsmitglieder bald Stellung beziehen, fordert Hollweck. „Und zwar in einer öffentlichen Sitzung.“