Beilngries
Musical, Instrumentenbau und Riesentuba

Das Symphonische Blasorchester befasst sich bei einem Ausflug mit zahlreichen Musikthemen

03.08.2018 | Stand 02.12.2020, 15:56 Uhr |
Einen Ausflug mit musikalischen Stationen unternahm das Symphonische Blasorchester. −Foto: Foto: Emmerich

Beilngries/Dresden (arg) Wer miteinander musizieren will, der braucht gute Kameradschaft.

Und so hat sich das Symphonische Blasorchester Beilngries neben den vielen Proben zu einer gemeinsamen Sommerfahrt aufgemacht. Viel Sonne, beste Unterhaltung und interessante Informationen - so könnte man den diesjährigen Orchesterausflug nach Dresden und Markneukirchen beschreiben, wie die Beteiligten mitteilen. Und natürlich stand die Musik im Mittelpunkt.

Neu war, dass der Ausflug dieses Mal nicht vom Orchesterleiter selbst, sondern von dem eigens gegründeten Reiseleiterteam Michael Rupp und Johannes Schröder organisiert und durchgeführt wurde. Und die beiden hatten sich eine ganze Menge einfallen lassen. Nach einer kurzweiligen, zweistündigen Stadtführung durch Dresden genossen die Orchestermitglieder das Open-Air-Musical "Eis, Eis, Baby", das allen Musikern ausgezeichnet gefiel. Außerdem ging es in den Musikwinkel des sächsischen Vogtlandes, nach Markneukirchen.

Im "Musicon Valley" wurden die Musiker in Blech- und Holzbläser aufgeteilt und durften kennenlernen, wie vieler Produktionsschritte es vom Rohmaterial bis zum fertigen Instrument bedarf. Beeindruckt zeigten sich alle, wie viel Handarbeit trotz der zahlreichen Maschinen noch erforderlich ist, bis man ein fertiges Instrument in der Hand halten kann. Zudem besuchte die Gruppe das Instrumentenmuseum in Markneukirchen, das im spätbarocken Paulus-Schlössel untergebracht ist und über 3100 Exponate aus allen Kontinenten zu seiner Sammlung zählt, unter anderem die größte spielbare Geige der Welt sowie eine Riesentuba.