Riedenburg

Lobeshymnen per Videobotschaft

24.11.2019 | Stand 02.12.2020, 12:32 Uhr

Riedenburg (rat) Höchste CSU-Politprominenz hat bei der Aufstellungsversammlung am Freitagabend per Videoeinspielung zur Wiederwahl von Siegfried Lösch als Bürgermeister aufgerufen.

Ministerpräsident Markus Söder berichtete von seinen wiederholten Besuchen in der Dreiburgenstadt und seiner langen Bekanntschaft mit Lösch. "Er ist ein großartiger Bürgermeister, der durch seine Arbeit und Bürgernähe überzeugt", versicherte der CSU-Vorsitzende.

In Superlativen schwelgte auch Manfred Weber, der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Lösch könne Leuten zuhören, Menschen zusammenführen, Orientierung geben und schließlich Entscheidungen treffen. Die CSU sei die einzige politische Kraft, die von Riedenburg bis Brüssel "Politik aus einem Guss" garantiere.

Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner, der aus Termingründen an der persönlichen Teilnahme an der Zusammenkunft verhindert war, nannte Lösch eine "Bereicherung für Riedenburg und den Kreis Kelheim". Den Bürgermeister zeichne "Geradlinigkeit, Kompetenz und Engagement" aus, sagte Oßner in einem eigens im Berliner Reichstag gedrehten Film.

Auch Landrat Martin Neumeyer, der Vorsitzende der CSU im Kreis Kelheim, hatte eine wichtigere Veranstaltung. Er nahm zur gleichen Zeit an einer Feierstunde zu zehn Jahre Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung teil, für ihn als erster Inhaber dieses Amtes ein Pflichttermin. Dafür hatte Neumeyer gleich zwei CSU-Politikerinnen entsandt, um seine Grüße zu überbringen: die Landtagsabgeordnete Petra Högl und die Mainburger Bezirks- und Kreisrätin Hannelore Langwieser. "Lösch kämpft im Kreisausschuss für Riedenburg, ist aber dennoch loyal gegenüber dem Landkreis", berichtete Högl. Sie hoffe, dass Riedenburg nach der Kommunalwahl mehr Kreisräte stelle, denn derzeit sei der Bürgermeister der einzige Vertreter der Dreiburgenstadt im Gremium. Sie forderte zudem dazu auf, Martin Neumeyer als Landrat wiederzuwählen, denn der Abensberger sei ein "starker Bürgerlandrat". Auf alle Fälle würden der Kreis-CSU bis zur Kommunalwahl "spannende Wochen" bevorstehen, prophezeite Petra Högl.

Hannelore Langwieser nannte Lösch "das Idealbild" der CSU: "Er ist ein junger Bürgermeister, der immer da ist, wenn man ihn braucht. " Auch die Kreis-CSU stehe geschlossen hinter ihrem stellvertretenden Vorsitzenden aus Riedenburg.