Kreis Eichstätt

Keine Umzüge in Gaimersheim, Großmehring, Kösching und Pförring

Corona-Pandemie kommt den Narren wieder in die Quere

22.01.2022 | Stand 26.01.2022, 3:34 Uhr

Eichstätt - Und wieder macht die Pandemie der Faschingssaison einen Strich durch die Rechnung: Umzüge und Bälle müssen aufgrund des Infektionsgeschehens ausfallen. Dennoch blicken die Organisatoren hoffnungsvoll in die Zukunft.

Nachdem der Gaimersheimer Weihnachtsmarkt wegen der Pandemie abgesagt werden musste, seien die Planungen für den Faschingsumzug gar nicht erst angelaufen, schildert Bürgermeisterin Andrea Mickel in ihrer Funktion als Vorsitzende des Gremiums der Gaimersheimer Vereine. Normalerweise beginnen die Planungen immer im November. Der Markt möchte aber so bald wie möglich wieder Großveranstaltungen abhalten - den Faschingsumzug zum Beispiel dann im nächsten Jahr: "Wir machen das auf alle Fälle, wenn es passend ist aufgrund der Pandemie."

Eigentlich wäre in allen Jahren mit einer geraden Jahreszahl in Großmehring ein Faschingsumzug angesetzt - was 2022 zu einem Jahr der Feierwütigen machen würde. Doch das Organisationsteam gibt auf Anfrage unserer Zeitung bekannt, dass erst für 2024 wieder ein Zug durch die Gemeinde geplant sei. Falls es bis dahin die Pandemie zulässt.

In Kösching finden - im Wechsel zu Großmehring - in allen Jahren mit einer ungeraden Jahreszahl Umzüge statt. Deswegen hätten sich heuer sowieso keine Narren durch die Marktgemeinde geschlängelt. Im Jahr 2023 soll es aber laut Daniel Mayerhofer, Sprecher der Stammtischgemeinschaften, wieder so weit sein, wenn es die Pandemie zulässt. Unabhängig davon hat die Faschingsgesellschaft Germanica Kösching ein kleines und ein großes Prinzenpaar gekürt. Vorsitzender Andreas Eigenschin sagt: "Wir planen gerade eher ein Sommerfest, wo dann die Tänze vorgeführt werden."

Im Dezember hat sich der TSV Pförring endgültig dazu entschieden, den Faschingsumzug 2022 ausfallen zu lassen. Tobias Geltl vom Vorstand erklärt: "Eigentlich wäre er heuer gewesen. Und wir haben in den Sitzungen immer wieder darüber geredet, ob wir ihn machen oder nicht." Aber letztlich kam doch die Pandemie dazwischen. Wenn es das Infektionsgeschehen erlaubt, ist der nächste Termin für 2024 angesetzt. "Definitiv." Der TSV will laut Geltl den zweijährigen Rhythmus beibehalten.

sbl