Geisenfeld

Keine Probleme mehr beim Heizen

Schulverbandssitzung befasst sich mit Sanierungsarbeiten am Gebäude der Grund- und Mittelschule

19.12.2017 | Stand 02.12.2020, 17:03 Uhr
Auf der Rasenfläche unterhalb des Mittelschulpausenplatzes, unweit der Anton-Wolf-Halle, werden die vier Doppelcontainer für die Auslagerung von acht Realschulklassen aufgestellt. −Foto: Kohlhuber

Geisenfeld (GZ) Etliche Sanierungsarbeiten am Gebäudekomplex der Grund- und Mittelschule sind im Fokus der jüngsten Schulverbandssitzung standen. Dazu gehörte eine neue Regelungstechnik für die Heizzentrale. Viel diskutiert wurde aber auch über den besten Standort für die Realschul-Container.

"Endlich sind wir da, wo wir von Anfang an hinwollten." - Erleichtert verkündete Bürgermeister Christian Staudter (USB) in der Sitzung, dass sich die per Eilentscheid veranlasste Erneuerung der Regelungstechnik für die Heizzentrale der Schule bereits bewährt habe. Das Blockheizkraftwerk liefere nun, wie eigentlich gewünscht, die Hauptwärme, und der Gaskessel decke nur noch den Spitzenlastbedarf ab. Wie Stefan Breitenberger von der Bauverwaltung erklärte, laufe die Anlage nun weitgehend reibungslos. Zuvor waren aufgrund einer Kurzschlussschleife bis zu 150 Not-Ausschaltungen gezählt worden. Laut Staudter hat man die Lösung des Problems den Experten des Instituts für Energietechnik zu danken. Nun gelte es lediglich noch, an der "Feinjustierung" zu arbeiten und Diagramme aufstellen, um Energieeinsparungen zu dokumentieren, so Breitenberger.

Weitere Eilentscheidungen, die getroffen werden mussten, weil eine Schulverbandsversammlung nicht kurzfristig hatte einberufen werden können, nahm das Gremium ebenfalls zur Kenntnis. Dazu zählte die Vergabe der Schreinerarbeiten zur Errichtung von Prallschutzwänden im für Gymnastikstunden genutzten Mehrzweckraum (9666 Euro). Diese dienen gemäß Unfallverhütungsvorschriften dem Schutz vor Verletzungen etwa durch abstehende Heizkörper. Auch die nötigen Zimmer- und Spenglerarbeiten zur Abdichtung leckender Oberlichte waren vorab vergeben worden. Wie Stefan Breitenberger erklärte, sei die Maßnahme mit 30 000 Euro inklusive Ingenieurskosten deutlich unter den im Haushalt bereits veranschlagten 45 000 Euro geblieben. "Und bis jetzt ist alles dicht", so die weitere gute Nachricht.

Probleme gibt es am Erweiterungsbau auch im Bereich des Windfangs. Die bisherige Konstruktion aus Holz "arbeitet", weshalb sich laut Auskunft der Bauverwaltung teils die Türen verzogen haben und Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringt. Breitenberger stellte drei mögliche Sanierungsvarianten vor. Man entschied sich zu einem über die Fassadenlänge reichenden Vorbau aus Metall und Glas mit einem Pultdach (Holzkonstruktion mit Blechabdeckung). Der Vorteil gemäß Bauverwaltung: die Konstruktion wäre gut abzudichten, es würde sich kein stehendes Wasser ansammeln und die energetische Funktion des Windfanges würde verstärkt, weil die beiden in Serie geschalteten Eingangstüren zirka drei Meter auseinander lägen. Geschätzte Gesamtkosten: 70 000 Euro. Einzuholen ist nun noch die Zustimmung des Architekten, weil auf dem Bau ein Urheberrecht liegt.

Wie es ganz generell mit dem Raumkonzept zeitlich weitergehe, wollte Erich Erl (FW) wissen. Man führe gerade Gespräche mit der Kreiskämmerei, wobei das Thema "gemeinsame Mensa" im Fokus stehe, ließ Staudter wissen. Angesichts der Tendenz zu mehr Ganztagsunterricht auch an der Realschule stünde man dort inzwischen einer solchen Lösung "aufgeschlossen gegenüber". Noch intensiv zu erörtern sei die Frage, wie viel Räumlichkeiten die Ganztagsschule benötige, so der Rathauschef in Richtung des Schulleiters. Erl appellierte, bei den Überlegungen nach "Optimierungspotenzial" zu suchen, bevor man über einen Neubau nachdenke. Da gelte es zunächst einmal zu definieren, ob man bei dem Begriff "optimal" den Schwerpunkt bei der Förderung der Kinder oder der Wirtschaftlichkeit lege, so Rektor Bogenrieder. Einen konkreten Raumbedarf wollte dieser noch nicht nennen. Dazu habe er noch zu wenig Erfahrung darüber, inwieweit die Fünfjahresstatistik "belastbar" sei, räumte der Schulleiter ein.
 

Keine Probleme mehr beim Heizen


Geisenfeld (GZ) Etliche Sanierungsarbeiten am Gebäudekomplex der Grund- und Mittelschule sind im Fokus der jüngsten Schulverbandssitzung standen. Dazu gehörte eine neue Regelungstechnik für die Heizzentrale. Viel diskutiert wurde aber auch über den besten Standort für die Realschul-Container.

"Endlich sind wir da, wo wir von Anfang an hinwollten." - Erleichtert verkündete Bürgermeister Christian Staudter (USB) in der Sitzung, dass sich die per Eilentscheid veranlasste Erneuerung der Regelungstechnik für die Heizzentrale der Schule bereits bewährt habe. Das Blockheizkraftwerk liefere nun, wie eigentlich gewünscht, die Hauptwärme, und der Gaskessel decke nur noch den Spitzenlastbedarf ab. Wie Stefan Breitenberger von der Bauverwaltung erklärte, laufe die Anlage nun weitgehend reibungslos. Zuvor waren aufgrund einer Kurzschlussschleife bis zu 150 Not-Ausschaltungen gezählt worden. Laut Staudter hat man die Lösung des Problems den Experten des Instituts für Energietechnik zu danken. Nun gelte es lediglich noch, an der "Feinjustierung" zu arbeiten und Diagramme aufstellen, um Energieeinsparungen zu dokumentieren, so Breitenberger.

Weitere Eilentscheidungen, die getroffen werden mussten, weil eine Schulverbandsversammlung nicht kurzfristig hatte einberufen werden können, nahm das Gremium ebenfalls zur Kenntnis. Dazu zählte die Vergabe der Schreinerarbeiten zur Errichtung von Prallschutzwänden im für Gymnastikstunden genutzten Mehrzweckraum (9666 Euro). Diese dienen gemäß Unfallverhütungsvorschriften dem Schutz vor Verletzungen etwa durch abstehende Heizkörper. Auch die nötigen Zimmer- und Spenglerarbeiten zur Abdichtung leckender Oberlichte waren vorab vergeben worden. Wie Stefan Breitenberger erklärte, sei die Maßnahme mit 30 000 Euro inklusive Ingenieurskosten deutlich unter den im Haushalt bereits veranschlagten 45 000 Euro geblieben. "Und bis jetzt ist alles dicht", so die weitere gute Nachricht.

Probleme gibt es am Erweiterungsbau auch im Bereich des Windfangs. Die bisherige Konstruktion aus Holz "arbeitet", weshalb sich laut Auskunft der Bauverwaltung teils die Türen verzogen haben und Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringt. Breitenberger stellte drei mögliche Sanierungsvarianten vor. Man entschied sich zu einem über die Fassadenlänge reichenden Vorbau aus Metall und Glas mit einem Pultdach (Holzkonstruktion mit Blechabdeckung). Der Vorteil gemäß Bauverwaltung: die Konstruktion wäre gut abzudichten, es würde sich kein stehendes Wasser ansammeln und die energetische Funktion des Windfanges würde verstärkt, weil die beiden in Serie geschalteten Eingangstüren zirka drei Meter auseinander lägen. Geschätzte Gesamtkosten: 70 000 Euro. Einzuholen ist nun noch die Zustimmung des Architekten, weil auf dem Bau ein Urheberrecht liegt.

Wie es ganz generell mit dem Raumkonzept zeitlich weitergehe, wollte Erich Erl (FW) wissen. Man führe gerade Gespräche mit der Kreiskämmerei, wobei das Thema "gemeinsame Mensa" im Fokus stehe, ließ Staudter wissen. Angesichts der Tendenz zu mehr Ganztagsunterricht auch an der Realschule stünde man dort inzwischen einer solchen Lösung "aufgeschlossen gegenüber". Noch intensiv zu erörtern sei die Frage, wie viel Räumlichkeiten die Ganztagsschule benötige, so der Rathauschef in Richtung des Schulleiters. Erl appellierte, bei den Überlegungen nach "Optimierungspotenzial" zu suchen, bevor man über einen Neubau nachdenke. Da gelte es zunächst einmal zu definieren, ob man bei dem Begriff "optimal" den Schwerpunkt bei der Förderung der Kinder oder der Wirtschaftlichkeit lege, so Rektor Bogenrieder. Einen konkreten Raumbedarf wollte dieser noch nicht nennen. Dazu habe er noch zu wenig Erfahrung darüber, inwieweit die Fünfjahresstatistik "belastbar" sei, räumte der Schulleiter ein.