Scheyern

Jetzt ist es fix: Scheyrer Fachoberschule bekommt ABU-Zweig

Kultusministerium erweitert Berufliche Oberschule im Kloster um Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie

24.04.2018 | Stand 02.12.2020, 16:31 Uhr
Nach Wirtschaft, Technik und Sozialwesen wird an der Scheyrer FOS ab Herbst der vierte Zweig Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie gelehrt. −Foto: FOS

Scheyern (PK) Die Fachoberschule Scheyern (FOS) hat den Zuschlag für den neuen Zweig Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie offiziell erhalten.

"Wir sind hocherfreut, denn dieser Zweig passt wunderbar zu uns nach Scheyern", sagte Schulleiter Hubert Ruisinger in einer ersten Reaktion.

Von jenen Schülern, die sich bei der Probeeinschreibung für ABU in Scheyern entschieden hatten, erwiesen sich nach eingehender Prüfung 62 als geeignet. Kleinere Veränderungen sind aber normal. Daher geht Ruisinger davon aus, dass im Herbst rund 60 Schüler zum Unterricht hinter Klostermauern antreten werden. "Das sind zwei große Klassen - also optimal", meinte er.

Aus dem Kultusministerium hatte er seit dem Abschluss der Einschreibung nichts mehr gehört. "Damals habe ich telefonisch erfahren, dass es gut aussieht mit dem vierten Zweig an unserer Schule", sagte er. "Aber wirklich sicher ist das erst jetzt." Denn gestern wandte sich Bayerns Kultusminister Bernd Sibler (CSU) an die Öffentlichkeit, um die neuen FOS-Standorte in Bayern und die neu eingerichteten Zweige zu benennen. Der ABU-Zweig wird in Marktheidenfeld und in Scheyern neu geschaffen. Die Reaktionen aus der Pfaffenhofener Wirtschaft fielen laut Ruisinger positiv aus. "Auch die Firmen sind offenbar froh, dass dieser Zweig kommt."

In den kommenden Monaten haben die FOS-Mitarbeiter einiges zu tun. Vor allem müssen sie genügend Praktikumsstellen sammeln, um die neuen Fachoberschüler versorgen zu können. "In der Landwirtschaft haben wir schon genug", meint Ruisinger. "Aber in der Bio- und Umwelttechnologie ist noch Bedarf." Wenn also beispielsweise Labore, Kläranlagen oder Wasserwerke mithelfen könnten, können sie sich jederzeit an die FOS wenden. "Wir rufen zurück und kümmern uns um alles."