Neuburg

Hilfe für junge Wissenschaftler

Firma Hoffmann unterstützt Praktikanten des Aueninstituts

16.08.2017 | Stand 02.12.2020, 17:38 Uhr
Weitere fünf Jahre Unterstützung hat Firmenchef Manfred Hoffmann (r.) Professor Bernd Cyffka (2.v.r.) zugesagt. Davon profitieren Praktikanten wie Max Appelshoffer und Anna Guthmann (3. und 4. v.r.). Ganz links im Bild Cyffkas Mitarbeiterin, die Landschaftsökologin Barbara Stammel. −Foto: Frank

Neuburg (kpf) Als erfahrener Waidmann fühlt sich Manfred Hoffmann der Natur verbunden und Bildung ist ihm ein weiteres wichtiges Anliegen.

Deshalb hat der Chef des Neuburger Traditionsunternehmens Hoffmann Mineral/Sonax schon vor fünf Jahren dem Aueninstitut, also dem wissenschaftlichen Zweig des Auenzentrums in Grünau, ein Budget von 1000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Ziel: Praktikanten von Universitäten und Hochschulen sollen damit unterstützt werden. Jetzt hat Hoffmann Institutsleiter Professor Bernd Cyffka für weitere fünf Jahre insgesamt 5000 Euro zugesagt. Spende und Verwendung des Geldes werden gleichermaßen unbürokratisch gehandhabt. „Wir vertrauen darauf, dass die Organisationen das Geld sinnvoll verwenden“, versichert Manfred Hoffmann, der alljährlich namhafte Summen in fünfstelliger Höhe für soziale Zwecke zur Verfügung stellt.

 

Zur Zeit arbeiten zwei Praktikanten in Grünau: Max Appelshoffer, der in Osnabrück Landschaftsplanung studiert und Anna Guthmann von der Katholischen Universität Eichstätt, die gerade ihre Masterarbeit in physischer Geographie erstellt. Durch den Zuschuss ist es dann beispielsweise möglich, an Tagungen teilzunehmen, um wissenschaftliche Projekte in ihrer Gesamtheit kennenzulernen. „Es hilft wirklich“, versichert Appelshoffer. Die Verteilung der Gelder obliegt Cyffka und seinen Mitarbeitern. Für Manfred Hoffmann ist wichtig, dass durch die Spende keine weiteren Kosten durch komplizierte Verwaltungswege entstehen. „Wir sind sehr dankbar“, sagte Professor Cyffka bei einem Besuch Hoffmanns gestern Vormittag im Aueninstitut.