Schrobenhausen

Herausforderung Freiwasserschwimmen

Teams des Schrobenhausener SSV sammelten neue Erfahrung im offenen Gewässer Walter und Huber vorne

17.08.2017 | Stand 02.12.2020, 17:38 Uhr

Hatten sichtlich Spaß: die Freiwasserschwimmer des SSV Schrobenhausen beim Bayerncup im Freiwasserschwimmen am Wörthsee in Schlagenhofen. - Foto: Ursula Walter

Schrobenhausen (wtu) Einen ersten und einen zweiten Platz im Freiwasserschwimmen holten sich am vergangenen Wochenende Ursula Walter und Regina Huber vom Schrobenhausener SSV in Schlagenhofen. Bei der Staffel mussten sich die Schrobenhausener sogar mit Olympiasiegern messen.

Die Freien Wasserfreunde München richteten die Internationalen Bayerischen Meisterschaften zusammen mit dem Bayerncup im Freiwasserschwimmen aus. Der SSV Schrobenhausen trat mit einer zehnköpfigen Mannschaft in dem stark besetzten Starterfeld an. Neben vielen ambitionierten Hobbysportlern waren einige Weltmeisterschaftsteilnehmer des SV Würzburg 04 am Start vertreten.

Das Vereinsgelände in Schlagenhofen mit direktem Zugang zum Wörthsee, bot beste Voraussetzungen für ein Freiwasserschwimmen, auch wenn die Wassertemperatur auf 20 Grad abgekühlt war. Auf dem Wörthsee wurde ein Dreieckskurs über 1,25 Kilometer mit Bojen markiert, der je nach Wettkampfstrecke mehrmals umrundet werden musste.

Zunächst gingen die Einzelstarter über die 2,5-Kilometer-Distanz ins Wasser. Dieser Herausforderung stellten sich Regina Huber und Ursula Walter, sowie erstmals auf dieser Strecke Benedikt Schäffler und Jürgen Heusler. Nach 40:14 Minuten erreichte Walter als erste der SSVler das Ziel, ihr folgte unmittelbar Huber mit einer Zeit von 40:16 Minuten. Das bedeutete Platz eins und zwei in einer zehn Jahrgänge umfassenden Altersklasse. Für Schäffler und Heusler stand weniger die Zeit, sondern die Wettkampferfahrung im Freiwasser im Vordergrund.

Nach einer kurzen Pause starteten die Mixed-Staffeln über die dreimal 1,25 Kilometer in der Bayerischen Meisterschaft. Staffel eins mit Regina Huber, Linda Piske und Benedikt Schäffler, sowie Staffel zwei mit Christian Seidl, Franziska Huber und Juliana Schormair mussten sich in ihrer Wertungsklasse mit Weltklasseathleten messen. Die offene Klasse dominierte vor allem der SV Würzburg 04, der die ersten vier Plätze belegte. Insbesondere deren erste Mannschaft wurde mit dem mehrfachen Welt- und Olympiasieger Thomas Lurz, der WM-Teilnehmerin von 2017 - Leonie Beck - und dem Olympiateilnehmer Lukasz Wòjt mit einer Zeit von 46:21,03 Minuten ihrer Favoritenrolle gerecht. Dass die Orientierung im See nicht ganz einfach ist, erfuhren die Freiwasser-Novizen Seidl, Huber, Schormair und Piske, die einige Meter zusätzlich zurücklegten, da sie mehrfach vom Kurs abkamen. Aus aus Schrobenhausener Sicht war es schwierig unter der Langstreckenelite vordere Plätze zu erreichen.