Beilngries
Für Doppelhaus-Grundstücke: Gemeinsame Bewerbung erwünscht

Beilngrieser Stadträte beschäftigen sich zum wiederholten Male mit dem Baugebiet "Utzmühle"

08.07.2019 | Stand 02.12.2020, 13:34 Uhr |
Viel zur besprechen hat es im Stadtrat in den vergangenen Monaten zum geplanten Baugebiet "Utzmühle" gegeben. Nun ging es um Straßennamen und die Vergabe der Doppelhaus-Grundstücke. −Foto: F. Rieger

Beilngries (rgf) Zum wiederholten Male hat sich der Beilngrieser Stadtrat am vergangenen Donnerstagabend mit dem geplanten Baugebiet "Utzmühle" beschäftigt. Zunächst ging es um eine reine Formalität: die Festlegung der Straßennamen. Das Grundstück, das direkt an der Utzmühle erschlossen wird, soll folgerichtig den Straßennamen "Utzmühle" erhalten. Für das restliche Baugebiet entschied man sich im Gremium für "Beim alten Wasserwerk".

Deutlich weitreichender war die Entscheidung, die im Anschluss zu fällen war. Es ging dabei um die fünf Bauparzellen, die mit einem Doppelhaus zu bebauen sind und die von der Stadt vergeben werden. Grundsätzlich sollen dabei die selben Kriterien gelten, die vor einigen Wochen im Stadtrat allgemein für die Bauplatzvergabe in der Utzmühle aufgestellt wurden. Hinsichtlich der Doppelhäuser ist die Verwaltung laut Rathauschef Alexander Anetsberger (CSU) nach Rücksprache mit dem Vohburger Gemeindeoberhaupt, der mit einer solchen Thematik schon Erfahrungen gesammelt hat, zu folgendem Schluss gekommen: Die beiden Bewerber für die Doppelhaushälften sollten sich vorab bereits kennen und sie müssen eine gemeinsame Bewerbung abgeben. Alles andere führe sonst nur zu Problemen, so die Erfahrung. Sollte sich jemand dennoch als Einzelpartei für ein solches Doppelhaus bewerben wollen, schlägt die Stadt folgende Vorgehensweise vor: Der Bewerber soll seine Daten in der Verwaltung hinterlegen, dann könne man vorher einen Kontakt mit dem potenziellen künftigen Nachbarn herstellen und sich "beschnuppern". Die Beschlüsse wurden jeweils einstimmig gefällt.