Ingolstadt

FCI-Frauen feiern 3:2-Sieg

25.07.2021 | Stand 21.09.2021, 3:36 Uhr

Ingolstadt - Einen erfolgreichen Abschluss ihres Trainingslagers in Natternberg (Kreis Deggendorf) feierten die Zweitliga-Fußballerinnen des FC Ingolstadt und gewannen am vergangenen Sonntag das Testspiel gegen den Regionalligisten SV Frauenbiburg mit 3:2(2:1).

Vorgelegt hatten die Schanzerinnen mit einem Doppelpack von Neuzugang Sophia Meier (21. und 28. Minute), die zunächst per Distanzschuss traf und anschließend nach einer schönen Kombination über rechts eine Hereingabe verwertete. Zehn Minuten später verkürzten die Gastgeber nach einem Fehler der Ingolstädterinnen im Spielaufbau auf 1:2 (33.). Sie machten weiter Druck, doch der FCI konnte den Vorsprung bis zur Pause halten.

"Mit den ersten 30 Minuten war ich sehr zufrieden. Wir haben den Ball laufen lassen und sind verdient in Führung gegangen. Danach ließen die Kräfte etwas nach, so haben wir dann das 1:2 kassiert", meinte Coach Dominik Herrmann.

Kurz nach der Halbzeit glichen die Gastgeber - erneut nach einem Fehler der Ingolstädter - zum 2:2 (48.) aus. Danach fingen sich die FCI-Frauen und erarbeiteten sich wieder Chancen, doch sowohl Lisa Ebert als auch Juliana Kottbauer vergaben. Erst in der 87. Minute gelang der entscheidende Spielzug: Steffi Reischmann passte auf Ebert, die alleine auf die SVF-Torfrau zulief, jedoch scheiterte. Kottbauer stand goldrichtig und staubte zum 3:2 für den FCI ab.

"Angesichts der harten Einheiten in den letzten Tagen bin ich zufrieden. Vor allem der Spielaufbau in der ersten halben Stunde war so, wie ich mir das vorstelle", sagte Herrmann, der im Trainingslager das Hauptaugenmerk auf die Spieleröffnung sowie das Herausspielen und Verwerten von Torchancen gelegt hatte. Zusätzlich stand die Athletik im Fokus. "Wir wollen geduldig und sicher spielen und den Gegner in Bewegung bringen, das hat auch schon gut geklappt", meinte der Coach. "Wir wollen Räume schaffen, in die wir reinspielen und gefährlich werden können. Hier müssen wir noch genauer werden, um in Richtung Tor zu kommen", kritisiert Herrmann, der das Trainingslager auch für Teambuildingmaßnahmen nutzte.

ska