Thalmässing
Faschingszug der Superlative

Butes Treiben in Thalmässing

02.03.2019 | Stand 02.12.2020, 14:31 Uhr |


Thalmässing (HK) Thalmässing stand Kopf am Faschingssamstag beim Gaudiwurm der Superlative mit 93 Zugnummern und Zuschauerrekord. „Wir wollen euch einen schönen Zug präsentieren und gemeinsam fröhlich Fasching feiern“, hatte Erwin Schneider der Chef der Faschingsfreunde verkündet und damit nicht zu viel versprochen.

Mit heißen Rhythmen heizte die Allersberger Rockband „Stinger“ auf dem Rohrer Rock’n’Roll Train bereits vor Beginn des Zuges die Stimmung am Marktplatz kräftig an und sie spielte für ihre Fans auch danach am Unteren Markt weiter. Kein Halten mehr gab es auch nach dem Ende des Zuges, alle feierten den Straßenfasching mit.

Bevor der kunterbunte Zug, angeführt von der Thalmässinger Musikkapelle mit Bürgermeister Küttinger in Sicht kam, machte Schneider auf das neue Sicherheitskonzept aufmerksam und forderte zur umweltbewussten Müllvermeidung auf, ehe er alle zum kräftigen Mitfeiern aufforderte und unterstützt von Sohn Florian schließlich die einzelnen Gruppen mit einem dreifachen Helau begrüßte. Großes Lob hatte Arthur Arauner von den Faschingsfreunden für die beiden Hauptakteure parat: Ohne sie wären wir alle nicht, versicherte er.

Menschenmassen entlang der Zugstrecke konnten die bis zu 2000 Aktiven, die im Zug unterwegs waren, zujubeln und mit allerlei Süßigkeiten belohnen. „Manege frei“ verkündeten die Meckenhausener Narren, die wie die Alfershausener Frauen und viele weitere Gruppen „Zirkus“ als Motto gewählt hatten. Doch auch Schlümpfe, Pumuckls, Stewardessen, Hexen, wilde Tiere und vieles mehr bevölkerten die Szene.

„Wer hat an der Uhr gedreht“ verkündeten die Wecker der „Zamgwürfelten“, als Krabbn-Schnabber waren die MC Ochsen unterwegs, Asterix und Obelix besetzten den Waizenhofener Berg, es rockte der Zoo aus Ohlangen, ins Dschungelbuch fand sich die Jugend Österberg, im Schuh des Manitu die Bandidd’n Aue und das Leben bunt machten die Gredinger „Buntis“. Super der Auftritt der Poker Stars Eysthal mit Roulett und Pokertisch, das Booby Car, das einzige skandalfreie Auto, der Weinsfelder, Trumps Mexico Mauer der Offenbauer Jugend und „die echte Innovation Made in Bavaria“ der KG Ellingen und vieles mehr.

Gigantisch waren die großen Wagen, die Airline der D.A.G Pierheim, das Super Mario des Bauwong Heblesricht, die Stierkampfarena des Tennishäusl Mörsdorf, die Ritterburgen Schwimbach, Obermässing und Göllersreuth / Kleinnottersdorf oder der Saloon der Rothseejugend. Allerlei hatten sich die Teilnehmer einfallen lassen und tolle Einfälle ideenreich umgesetzt.

Stimmungsmusik vom Roten Pferd, über hol das Lasso raus und Cordula Grün begleitete das Geschehen, mehrere Guggnmusiken fanden sich im Zug und nicht fehlen in den Reihen durften selbstverständlich die Thalmässinger Faschingsfreunde selbst mit Garde, Showtanzgruppe, Männerballett und den Faschingswächtern und Gesellschaften aus Enkering, Oberhochstatt und Roth sowie die gesamte Truppe der Gredinger Nachbarn mit Prinzenpaar, Tänzerinnen, Elferrat und Prunkwagen sowie das Allersberger Faschingskomitee mit den Minihexen. Dabei war auch das Kinderprinzenpaar aus Heideck und der Hofstaat aus Zell und nicht entgehen ließen sich die Faschingsgaudi viele Gruppen und Vereine aus den umliegenden Orten.

Alle wollten dabei sein beim Höhepunkt des Thalmässinger Faschings und kräftig das Gaudium bis in den Abend hinein mitfeiern. Bis aus Schweinfurt war die gebürtige Alfershausenerin Gabi Struller angereist, um den Fasching in der Heimat mitzufeiern und sie fühlte sich, wie sie kundtat, wohl dabei.