Eichstätt (chl

Eigene Sitzung

29.01.2016 | Stand 02.12.2020, 20:16 Uhr

Eichstätt (chl/hr) Der Eichstätter Stadtrat wird sich im Februar in einer nicht öffentlichen Sondersitzung mit der Fusion der Sparkasse Eichstätt befassen und folgt damit einen Antrag der SPD-Fraktion. Fraktionssprecher Stefan Schieren hatte darauf bestanden: "Das ist ein zentrales Thema für die Stadt." Die Folgen einer solchen Fusion für die Stadt müssten im Stadtrat zügig auf den Tisch kommen.

Eva Gottstein (FW) unterstützte den SPD-Antrag und erklärte: Vor der Sondersitzung solle außerdem geklärt werden, in wieweit das Fusionsgutachten aus Pfaffenhofen auf Eichstätt übertragbar wäre - und was gegebenenfalls ein solches Gutachten für Eichstätt kosten würde. Oberbürgermeister Andreas Steppberger zufolge seien die Kosten für ein solches Gutachten bereits bekannt - er werde sich darüber aber nicht öffentlich äußern.

In nichtöffentlicher Sitzung formulierte die SPD dann ihren Antrag um, wie Schieren auf Nachfrage bestätigte. Wir haben auf die Erstellung eines Gutachtens verzichtet wollen aber umfassende Informationen über die Auswirkungen einer Fusion auf alle Bereiche, sagte er. Schieren, der selbst Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Eichstätt ist, hatte einer Fusion bereits im Vorfeld zugestimmt. Der von seiner Fraktion gestellte, dann umformulierte Antrag bedeute zudem \"keinen Zweifel an der Notwendigkeit einer Fusion", sagte er auf Anfrage: "Wir wollen dem Thema nur besondere Aufmerksamkeit widmen.

Die Einschätzung des SPD-Fraktionssprechers scheint auch die Stimmung im Stadtrat zu treffen. Natürlich gebe es die eine oder andere Stimme, die Bedenken oder auch vorsichtig Ablehnung äußere, aber letztlich sei wohl den meisten klar, dass eine Fusion kommen werde, ob jetzt aus einer Position der Stärke heraus oder später aus Zwang, so OB Steppberger. Mehrheitlich dürfte das Gremium wohl einer Fusion gewogen gegenüberstehen.