Schweitenkirchen

Durchwachsene Bilanz

Viola Wächter vom FC Schweitenkirchen wird Siebte bei der Judo-Europameisterschaft Bronze mit der Mannschaft

25.04.2016 | Stand 02.12.2020, 19:55 Uhr

Ein Selfie der Bronzemedaillengewinner: Die Schweitenkirchenerin Viola Wächter (vorne links) war zwar mit ihrem Abschneiden im Einzel nicht zufrieden, mit der Mannschaft stand aber Rang drei zu Buche. - Foto: Wächter

Schweitenkirchen (PK) Die Judo-Europameisterschaft im russischen Kazan hat für Viola Wächter vom FC Schweitenkirchen nicht den erhofften Erfolg gebracht.

Nach einer mehrwöchigen Verletzungspause aufgrund eines Muskelbündelanrisses fühlte sie sich eigentlich top vorbereitet: Sie hatte die Zeit für gezieltes Maximalkrafttraining, technikorientiertes Judotraining und Trainingswettkämpfe genutzt.

Allerdings brachte sie ihre im Training gezeigte Power nicht auf den Punkt. Zwar siegte Wächter noch gegen die Serbin Jovana Rogic, indem sie einen tiefen Seionage (Schulterwurf) konterte und auch gegen Sanne Verhagen aus den Niederlanden konnte sie im zweiten Kampf gewinnen; doch das Viertelfinale gegen Ivelina Ilieva (Bulgarien) folgte nur kurze Zeit nach dem kräftezehrenden Kampf gegen die Niederläná †derin und so konnte Wächter keine Reserven mehr mobilisieren.

Auch in der Hoffnungsrunde um Platz fünf gelang der Schweitenkirchenerin kein Punkt und so musste sie sich der jungen Israelin Timna Nelson Levy geschlagen geben. "Viola ist eine Weltklasseathletin und schafft es derzeit nicht, ihr Niveau, das sie im Training zeigt, auch auf der Weltbühne zu präsentieren", äußerte sich ihr Heimtrainer Franz Dausch. Aber auch Wächters größte nationale Konkurrentin in ihrer Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm, Miryam Roper (Leverkusen), wurde nur Siebte. Mit der Mannschaft holte Wächter aber immerhin Bronze.