Aschbuch

Dorffest mit jeder Menge Musik

Neben den Frühschoppensängern haben in Aschbuch auch einige Nachwuchskünstler ihren großen Auftritt

22.07.2014 | Stand 02.12.2020, 22:26 Uhr

Sehr zufrieden mit der Besucherzahl waren die Organisatoren des Aschbucher Dorffestes. Zu ungewohnt später Stunde hatten die Frühschoppensänger ihren Auftritt - Fotos: Patzelt

Aschbuch (pa) Etwas Neues hatten sich heuer die Organisatoren des Aschbucher Dorffestes einfallen lassen: Neben den Frühschoppensängern traten mehrere Nachwuchskünstler auf und begeisterten die vielen Gäste mit fröhlicher, unbeschwerter Musik und unaufgeregtem Gesang.

Organisiert hatte das Fest der Aschbucher Kriegerverein gemeinsam mit den anderen örtlichen Vereinen. Die Festlichkeiten begannen in der Filialkirche mit einer Heiligen Messe, die Pfarrer Fersch aus Plankstetten zelebrierte. Dabei gedachten die Gottesdienstbesucher vor allem den Opfern des Ersten Weltkriegs. Bilder und aufgestellte Kerzen erinnerten an die Gefallenen und Vermissten.

Anschließend stand der heitere Teil des Dorffestes auf dem Programm. „Dem Nachwuchs eine Chance“ lautete das Motto des Abends. Mehrere Nachwuchskünstler standen bereits in den Startlöchern und fieberten ihrem großen Auftritt entgegen. Den Anfang machten die Jüngsten. „Weil wir uns halt was trauen“, meinte der sechsjährige Andreas Osterrieder, kramte seine Trommel hervor und trat zusammen mit Lukas (acht Jahre) und Markus (vier Jahre) ins Rampenlicht. Die Osterrieders stammen aus Altmannstein. Was die drei dann dem Publikum boten, war zünftige, bayerische Unterhaltungsmusik vom Feinsten. Vor allem mit ihrem Lied „Hinten bei da Stodltür“ ernteten sie reichlich Beifall. Auf Querflöte und Klarinette präsentierten danach Magdalena Hofmann und Emilie Kreipp, beide aus Aschbuch, schöne Lieder. Mit kräftiger Stimme beschrieb anschließend Patricia Schermer aus Pondorf gesanglich die Erlebnisse des „Fenstastock-Hiasl’s“ beim nächtlichen Kammerfensterln. Mitgesungen werden durfte beim Lied „Fliege mit mir in die Heimat“, und der „Gamsberg Boarische“ beendete den gelungenen Auftritt der jungen Dame. Sie begleitete sich selbst auf der Ziehharmonika. Das Publikum schnell auf ihrer Seite hatten auch Christa Schneider aus Aschbuch und Bettina Busch aus Grampersdorf, die mit Gitarre und Strohhut auftraten und ebenfalls mit ihrer bayerischen Musik überzeugten.

Zu einer für sie ungewohnten, späten Stunde, nämlich gegen 21 Uhr, traten die Aschbucher Frühschoppensänger auf. Neben den treuen Bergvagabunden und dem Lied vom alten Schäfer hatten die Herren auch den „Bajazzo“ aus der gleichnamigen Oper von Ruggiero Leoncavallo im Repertoire. Begleitet wurden die Sänger von Hans Höflmeier auf der Ziehharmonika und erstmals Christa Schneider auf der Gitarre.

Den Abschluss des Dorffestes bildete die Präsentation einiger historischer Fotos aus der Dorfchronik, die zurzeit ausgearbeitet wird, sowie einiger Bilder von Schülergruppen der Jahrgänge 1920 bis 1960.