Kipfenberg
Dem roten Rucksack hinterher

Rund um Kipfenberg gab es im Juli einige geführte Touren - Für ausgefallene Wanderungen stehen Ersatztermine fest

23.07.2018 | Stand 02.12.2020, 16:01 Uhr |
Unterwegs mit dem roten Rucksack: Bei den Touren um Kipfenberg gibt es viel zu entdecken. −Foto: Foto: Winkler

Kipfenberg (HK) Viele Einheimische und Gäste haben im Juli bei den Roter-Rucksack-Entdeckertouren die Gegend rund um Kipfenberg erkundet. Weil einige Wanderungen ausgefallen sind, gibt es nun Nachholtermine.

Bei Anbruch der Dunkelheit ging es Anfang Juli auf die Jagd. Mit Karl-Heinz Hutter vom Bund Naturschutz Kipfenberg konnten die Teilnehmer mit einem Fledermausdetektor die nachtaktiven Tiere bei der Altmühlbrücke in Kipfenberg beobachten. Ein Gewitter vor der Tour "Hügelgräber und Burgställe" mit der Zweiten Bürgermeisterin Sabine Biberger schreckte keinen der 30 Teilnehmer ab. Dreieinhalb Stunden wanderte die Gruppe mit dem roten Rucksack über die Altmühlleite rund um Irlahüll, um am Ende mit vielen gesammelten Eindrücken gemeinsam beim Pickl Wirt in Irlahüll einzukehren.

Eine weitere Tour führte in das Fasenickl Museum, wo Andreas Obermeier vom Kulturverein "Die Fasenickl" die Teilnehmer der Roter-Rucksack-Entdeckertour in die Geschichte der historischen Faschingsgestalt einweihte. Beim Rundgang im Museum erfuhren die Gäste viel über die Geschichte des Brauchtums und durften im Anschluss selbst aktiv werden: Vor dem Torwärterhaus stanzten die Besucher Rauten aus und knüpften Borten, die für das Kostüm einer der schillerndsten Fastnachtsgestalten im deutschen Sprachraum notwendig sind. Unter Anleitung von mehreren aktiven Fasenickln wurde eine Goaßl gedreht und gleich ausprobiert.

Der "Nabel der Welt" hieß eine weitere Rucksacktour, die geführt vom ehemaligen Forstamtsleiter Walter Erl, rund um den geographischen Mittelpunkt Bayerns führte. Viel zu Natur, Nachhaltigkeit und Geschichte erfuhren die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, während sie vom sogenannten Brandplatz eine grandiose Aussicht auf Kipfenberg und Burg genießen konnte.

Zwei weitere Touren mussten wegen Unwetterwarnungen abgesagt werden.