Ingolstadt

Auf dem Weg zum Halbmarathon

"Virtuell Donau Race": Ingolstädter Sportkollektiv Donau Run um Sebastian Mahr initiiert Laufserie als Vorbereitung

01.02.2021 | Stand 03.04.2021, 3:34 Uhr
Timo Schoch
Wetterfest: "Donau Race"-Initiator Sebastian Mahr absolviert auch bei winterlichen Temperaturen seine Laufeinheiten. −Foto: Schoch

Ingolstadt - Der 1. virtuelle Ingolstädter Silvesterlauf war ein voller Erfolg.

 

135 Sportler nahmen am letzten Tag des Jahres 2020 die 5,3 Kilometer lange Runde um den Baggersee in Angriff. Einzeln - wegen den Auflagen durch die Coronakrise. Nun initiiert das Ingolstädter Sportkollektiv Donau Run eine virtuelle Laufserie als Vorbereitung auf den Ingolstädter Halbmarathon.

Der Silvesterlauf war ein Versuchsballon. "Zuerst waren wir skeptisch, ob das angenommen wird und am Ende waren alle überrascht und überwältigt wegen des großen Zuspruches", sagt Triathlonprofi Sebastian Mahr über die Idee von Benjamin Ziegaus, dem Initiator des Silvesterlaufs. Daraus entwickelt sich nun eine kleine Laufserie. Vier Events sind aktuell als Vorbereitung auf den Halbmarathon am 8. Mai geplant. Vielleicht kommen noch weitere hinzu. Die Serie wird virtuell stattfinden, die Läufer sollen also allein unterwegs sein. Lediglich die Tage, wann welche Distanz zu laufen ist, werden feststehen. Der Rest ist dem Sportler überlassen. "Uns geht es in erster Linie darum, dass die Leute ein Ziel haben, Spaß, Motivation und eine kleine Herausforderung", sagt Mahr. Jeder kann teilnehmen. "Das Virtual Donau Race ist unverbindlich und kostenlos. "

Triathlonprofi Mahr hat für den Halbmarathon die Trainingsplanung von Roland Knoll übernommen. Und dabei überlegte er, wie man die Leute unter solch schwierigen Bedingungen fit machen und motivieren kann. "Bei der Trainingsplanung spielt deshalb der virtuelle Laufcup eine Rolle", erklärt er. Für seine Schützlinge sei dies eine mögliche Standortbestimmung, ein Formtest. "Trotzdem kann man die virtuelle Laufserie auch unabhängig von den Trainingsplänen laufen", sagt Mahr.

Los geht es mit dem ersten Lauf am 6. und 7. Februar. Das erste Event heißt "fastest k". Es gilt, an einem dieser beiden Tage einen schnellen Kilometer gegen sich selbst zu laufen. Wo? "Die Strecke wählt jeder selbst aus", sagt Mahr. Allerdings gibt es für jedes Event einen Paten, der Strecken z. B. über das soziale Trainingsnetzwerk Strava empfiehlt. Benni Ziegaus ist der Pate für das erste Event. Ende Februar oder Anfang März findet der zweite Wettbewerb statt. Eine Meile, also 1,61 Kilometer, sollen dann in Angriff genommen werden. Langsam steigt dann die zu bewältigende Distanz: über fünf Kilometer bis zum letzten Formtest, der über zehn Kilometer gehen soll.

Auf der Webseite von "Donau Run" wird es neben einem Blog auch eine Ergebnisliste und eine Serienwertung geben. "Jeder kann seine Zeit selbst eintragen - wobei wir an die Fairness appellieren, dass auch die tatsächlichen Zeiten eingetragen werden", sagt Mahr. Unter allen Läufern werden kleine Preise verlost, pro Event und in der Gesamtwertung. Für alle Teilnehmer gibt es auf jeden Fall Motivation auf dem Weg zum Halbmarathon.

DK

Timo Schoch