Audi baut ab September Autos in Brasilien

19.06.2015 | Stand 02.12.2020, 21:10 Uhr |

São José dos Pinhais (DK) Die VW-Tochter Audi nimmt in Brasilien im Herbst die Automobilproduktion wieder auf. Wie das Unternehmen am Freitag am neuen Fertigungsstandort in São José dos Pinhais bei São Paulo mitteilte, bekräftigten Einkaufsvorstand Bernd Martens und Produktionsvorstand Hubert Waltl bei einem Besuch der Fertigungslinie, dass die Produktion der Audi A 3 Limousine im September dieses Jahres starten soll.

Das SUV Q3 soll im kommenden Jahr folgen. Audi investiert dafür nach früheren Angaben rund 150 Millionen Euro. Vorgesehen ist eine Gesamtkapazität von rund 26 000 Fahrzeugen im Jahr. Davon entfallen nach Angaben eines Audi-Sprechers allein rund 16 000 Stück auf die A3-Limousien, der Rest auf den Q3.

Der brasilianische A3 wird nach den Angaben mit einem 1,4-TFSI-Motor mit „Flex-Fuel-Technologie“ ausgestattet. Das heißt, der Wagen läuft mit Benzin, Methanol, Ethanol oder einem Gemisch der drei Kraftstoffe. Nicht nur Audi ist in Brasilien aktiv. BMW hat im Oktober 2014 dort nach Investitionen von 200 Millionen Euro die Autofertigung aufgenommen. Mercedes-Benz legte Anfang Februar den Grundstein für ein neues Werk für 160 Millionen Euro.