Ansturm bei der Eiersuche

25.03.2008 | Stand 03.12.2020, 6:02 Uhr |

Ein wenig schüchtern reagierte die Kleine im Kinderwagen noch, als ihr der neu gewählte Bürgermeister Thomas Herker schon einmal zeigte, worauf sie sich in einigen Jahren freuen kann, wenn sie dann aktiv beim Ostereiersuchen mitmachen kann. - Foto: Eibisch

Pfaffenhofen (em) Kühles, aber sonniges Wetter lockte am Ostermontag etwa 500 Pfaffenhofener zum Trimm-Dich-Pfad in Sulzbach zum Ostereiersuchen.

Der SPD-Ortsverein, an der Spitze der neu gewählte Bürgermeister Thomas Herker, hatte die Bevölkerung eingeladen, sich bei einem Spaziergang auf dem beliebten Wanderweg nach dem Feiertagsbraten auch einmal "in die Büsche zu schlagen" und versteckte Schoko-Osterhasen, Ostereier und andere Leckereien zu suchen. Überwiegend waren Eltern mit ihrem Kindern dabei, aber auch Oma und Opa mit Enkeln waren zu sehen – ein richtiger Familien-Rundkurs war organisiert worden.

An mehreren Stellen entlang des Weges hatten Mitglieder des SPD-Ortsvereins versucht, geeignete Verstecke zu finden. Doch meist waren die Kinder schneller beim Finden als die Genossen beim Verstecken. Thomas Herker hatte oft eine ganze Schar von Mädchen und Buben um sich versammelt und versuchte, im "Vorbeigehen" die Leckereien, für die Kleinen unbemerkt, fallen zu lassen. Doch unter den Kindern waren etliche "Profis", die mit Taschen, Tüten und kleinen Eimern ausgerüstet den neuen Bürgermeister nicht aus den Augen ließen. Kaum fiel ein Osterei zu Boden, schon waren die Kinder da, um es wieder einzusammeln.

Der SPD-Ortsverein hatte sich gut vorbereitet und war bestens ausgerüstet: Körbeweise standen gekochte und gefärbte Eier zum Verstecken bereit, auch Schokoladeneier und Schoko-Osterhasen waren in genügender Zahl vorhanden.

Doch der Ansturm der jungen Familien mit Kindern war so groß, dass die Verantwortlichen schon bald an den einzelnen Versteck-Stationen untereinander ihre Vorräte ausgleichen mussten. Am Ende des Rundkurses äußerten viele der Eltern, dass die Idee mit dem Ostereiersuchen ganz toll sei: "Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Kinder, kommt zum Eiersuchen."

Und Thomas Herker ergänzte: "Falls nicht alle Kinder diesmal genügend abbekommen haben sollten, sollen sie nicht allzu traurig sein – das machen wir zum nächsten Osterfest bestimmt wieder!"