Hilpoltstein

Abstiegskrimi für Meckenhausen

Kreisliga Süd: TSV gastiert als Elfter beim Zehnten Spalt Heideck plant Sieg ein

07.04.2017 | Stand 02.12.2020, 18:20 Uhr

Auf knallharten Abstiegskampf muss sich der TSV Meckenhausen (rechts Stefan Hamperl) in Spalt einstellen. ‹ŒArch - foto: Tschapka

Hilpoltstein (HK) Für den TSV Heideck und den TV Hilpoltstein geht es an diesem Sonntag in der Kreisliga Süd darum, den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Die Hilpoltsteiner (5.) sollten dafür bei der DJK Pollenfeld gewinnen. Die Heidecker (2.) empfangen Schlusslicht DJK Stopfenheim.

Von der Spitze kann der TSV Meckenhausen (11.) derzeit nur träumen. Die Realität heißt Abstiegskampf und ein Sieg beim direkten Kontrahenten TSV Spalt wäre überlebenswichtig. Doch in Meckenhausen ist laut Trainer Reinhold Dittenhofer nach der Abfuhr vom vorletzten Sonntag wieder Zuversicht eingekehrt. Ein 0:7 zu verkraften ist nicht jedermanns Sache und deshalb war der Punktgewinn gegen den Tabellenführer aus Wettelsheim nicht selbstverständlich. "Wir haben in der Defensive natürlich etwas verändern, uns in der Grundordnung neu aufstellen müssen. Auch unsere Konter sind wieder druckvoller", sagt Dittenhofer. "Gegenüber dem Pleitespiel haben wir eine Steigerung von 200 Prozent erzielt. Ich hoffe, dass wir diese Form auch beim TSV Spalt zeigen können." Spalt holte bislang 18 Punkte, Meckenhausen 17. Es wird also ein Sechs-Punkte-Spiel. Dittenhofer will so schnell wie möglich den elften Rang verlassen, denn der schlechtere der beiden Elften aus den Kreisligen Nord und Süd muss nach der Saison in die Relegation. "Wir strengen uns deshalb an und werden Zehnter, das ist trotz des schweren Programms zu empfehlen."

So ist es mit den Serien und Heidecks Trainer Jürgen Prüßner. Einmal kann er sie zu seinen Gunsten knacken, ein anderes Mal wiederum bleibt sie zu seinen Ungunsten bestehen. "Es ist mir ein Rätsel, wie man gegen einen Gegner einfach nicht gewinnen kann. Niemand hat in Freystadt geglaubt, dass aus der Partie ein Sieger hervorgeht, sogar der Heimtrainer nicht", sagt Prüßner. "Uns unterliefen zuletzt wenige Fehler, die allerdings haben in Weißenburg und jetzt in Freystadt dazu geführt, dass wir keinen Punkt verbuchen konnten." An diesem Sonntag erwarten die Heidecker die DJK Stopfenheim, die im Hinspiel noch ungefährdet 3:0 gewann. Doch die Zeiten haben sich geändert, denn damals, am 25. September, war der TSV Heideck mit fünf Zählern 13., Stopfenheim mit acht Punkten Achter. Seit dem Sieg über Heideck hat das Schlusslicht nie mehr gewonnen, der Punkteabstand zum TSV wuchs auf 19 an. "Wir sind nicht vermessen, aber ich denke doch, dass wir drei Zähler einkalkulieren können, dann hätten wir 34 und es kann nichts mehr passieren. Was nach oben noch geht, warten wir ab. An Ostern sind wir spielfrei und sehen, was die Konkurrenz macht.

Drei Minuten plus eine etwaige Nachspielzeit fehlten am Sonntag und der TV Hilpoltstein hätte seine erste Heimniederlage und sein zweites verlorenes Spiel infolge hinnehmen müssen. Doch der eingewechselte Benedikt Herzog bewahrte sein Team vor einer winzigen Negativserie. Die Hilpoltsteiner bleiben damit mit sieben Unentschieden die Remiskönige der Liga. Vier Punkte in drei Spielen nach der Winterpause ermöglichen weiter eine ordentliche Platzierung, der fünfte Rang und zwei Nachholpartien versprechen einiges. Doch zunächst fahren die Burgherren zur DJK Pollenfeld, die sich von einem 1:7 beim FC/DJK Weißenburg erholen muss. Die Elf um Coach Rainer Krieglmeier kassierte binnen 53 Minuten sieben Einschläge.