Schenk: "Es ist gut angelaufen"
Eichstätt (DK) Vollmundig hatte Ex-Präsident Andreas Lob-Hüdepohl vor einem Jahr zwei neue Studiengänge an der KU Eichstätt-Ingolstadt angekündigt. Zumindest von einem Fach ist praktisch keine Rede mehr. Stattdessen will Präsident Richard Schenk das Studienfach Bioethik einrichten.

Der Präsident und sein Vize: Prof. Manfred Brocker (links) wird den neuen Chef der KU Eichstätt-Ingolstadt, Richard Schenk, in der Forschung und bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützen. - Foto: Schulte Strathaus
Der an der FH-Fakultät Soziale Arbeit angegliederte erste duale Studiengang Pflege ist jedoch weiter im Gespräch, aber noch nicht so weit gediehen, dass er im Sommersemester starten könnte. „Es gibt schon eine Kooperation mit dem Klinikum Kipfenberg im Fach Gesundheitspädagogik. Mit dem Ingolstädter Klinikum werden wir demnächst Gespräche führen. Der Studiengang würde wunderbar in unser Konzept passen“, erklärt Schenk.
Ein anderer Lehrstuhl hat dagegen schon sehr konkrete Formen angenommen: die Einrichtung des Studiengangs Bioethik. In Planung sind außerdem Lehrstühle für ostkirchliche und evangelische Theologie sowie Internationales Recht. Mit der Einrichtung neuer Lehrstühle wird es auch eine Umschichtung alter Studiengänge geben. Welche genau das sind, wollte Schenk nicht sagen. Nur so viel: „Es gibt ein paar Fächer, die sich nicht so gut entwickeln, wo wir uns mehr Studenten vorstellen könnten.“
Das Fazit seiner ersten 100 Tage als Präsident der KU: „Das erste Semester galt Personalfragen und der Kontaktaufnahme. Das ist gut angelaufen, aber es ist natürlich ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist.“ Dabei hatte der neue Chef in Sachen Personalfragen mit der neuen Grundordnung eine Doppelaufgabe zu erledigen. Gleichzeitig mit der Besetzung der neuen Hochschulleitung musste auch der Hochschulrat neu gebildet werden. Das wird in Zukunft nicht mehr so sein, da die Hochschulleitung auf fünf und der Hochschulrat auf drei Jahre gewählt ist. Von den vielen Menschen, die er an der Universität in Eichstätt und Ingolstadt kennengelernt hat, greift Präsident Schenk eine Gruppe besonders heraus: „Unsere Studenten sind sehr fähige junge Leute.“
Von Verena Doyé
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