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23.06.2010 20:04 Uhr | 61x gelesen
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Der Cup geht nach Südafrika


Bild: Der Cup geht nach Südafrika .  Bei der Fußball-WM im eigenen Land sind sie ausgeschieden, beim Golfen in Neuburg holten sie sich den Cup. Die Studenten aus Pretoria knöpften den Vorjahressiegern, den Mädchen aus Birmingham, bei den 5. Students Matchplay auf dem Wittelsbacher Golfplatz Rohrenfeld-Neuburg den Titel ab. Im Stechen und dank eines Stipendiums, das ihnen den Aufenthalt in Ingolstadt ermöglichte.

Bei der Fußball-WM im eigenen Land sind sie ausgeschieden, beim Golfen in Neuburg holten sie sich den Cup. Die Studenten aus Pretoria knöpften den Vorjahressiegern, den Mädchen aus Birmingham, bei den 5. Students Matchplay auf dem Wittelsbacher Golfplatz Rohrenfeld-Neuburg den Titel ab. Im Stechen und dank eines Stipendiums, das ihnen den Aufenthalt in Ingolstadt ermöglichte.


: Der Cup geht nach Südafrika
So sehen Sieger aus: Die Mannschaft der Universität Pretoria holte sich bei den Students Matchplay den Cup. Die Studenten von links: Mannschaftsführerin Alra van den Berg, Eugenie Clack, John Ferreira und Johann Dannhauser. - Foto: oh
Valentin Langen, ehemaliger Student und Doktorand der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der KU Eichstätt-Ingolstadt, der dieses weltweit zweitgrößte Golfturnier für Hochschulmannschaften seit 2006 initiiert und organisiert, war am Tag nach der fünften Auflage erstaunlich entspannt. Wie immer war das Turnier mit 70 Golfern aus neun Nationen ein Balanceakt für alle Beteiligten, auch wenn die Organisation diesmal auf zwei Schultern verteilt war: auf aktuelle und ehemalige Studenten der WFI und erstmals auf die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt.

Wie immer musste auf den letzten Drücker etwas umorganisiert, Dinge auf die Schnelle geregelt, mussten "Ausreißer" disziplinarisch gemaßregelt werden. Darin hat Langen allerdings mittlerweile Erfahrung und kennt kein Pardon: Das österreichische Team wurde am Freitag kurzerhand nach einem Aussetzer eines Spielers nach Hause geschickt. Und auf das Wetter war diesmal auch kein Verlass.

Für Golfer kein Problem: Bei Regen und Schafskälte stellte Europameisterin Stephanie Kirchmayr einen Platzrekord auf. Johannes Mitzscherlich, der WFI-Matchwinner von 2006, wartete mit dem zweitbesten Ergebnis auf, und einige Teilnehmer zeigten, wie man Golf spielt, wenn man ein Handicap hat, das besser als 0 ist. Auf einem Platz, der um 175 Meter noch gewachsen und um ein Wasserhindernis anspruchsvoller geworden ist.

Die jungen Damen aus Birmingham, mit roter Schleife im Haar und bis zum Schluss in kurzen Shorts, für die Golfen praktisch zum Universitätsalltag gehört, waren bis kurz vor Schluss ihrer Titelverteidigung nahe, bis ein Put knapp daneben ging. Den Siegschlag von Johann Dannhauser brachte den Gästen aus Pretoria den Students-Matchplay-Cup und die Garantie, im nächsten Jahr in Neuburg wieder dabei zu sein.

Das Team der Ingolstädter Hochschule erreichte als beste deutsche Mannschaft den zehnten Platz. Mannschaftskapitän Philipp Schapfl dazu: "Wir haben nicht schlecht gespielt, hatten aber mit dem Team aus Bournemouth einen sehr starken Gegner."

Für Valentin Langen, der als Kopf des Organisationsteams zur heißen Phase von Bremen nach Ingolstadt gekommen war, ist die Fortsetzung von Students Matchplay "Ehrensache". Gemeinsam mit Johannes Mitzscherlich hat er einen Alumni-Club ehemaliger Turnierspieler gegründet, der eine weitere Students-Matchplay-Zukunft garantieren soll. Langen will der WFI etwas von der guten Zeit, die er als Student und später als Doktorand dort hatte, zurückgeben und den Studierenden die Chance geben, von diesem internationalen Projekt für die spätere berufliche Karriere zu profitieren. Studenten, Alumni, und Golf spielende Teilnehmer aus aller Welt konnte er gewinnen. Sein Ziel, die WFI-Verantwortlichen – sei es der Sportkoordinator oder das International Office – dafür zu begeistern, hat der 32-Jährige allerdings noch nicht erreicht. DK


Von Verena Doyé

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