Mittwoch, 30.05.2012 |

 

04.02.2012 13:40 Uhr | 92x gelesen
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Mutmaßlicher Wikileaks-Informant muss vor Militärgericht


Bild: Mutmaßlicher Wikileaks-Informant muss vor Militärgericht.  Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss vor ein US-Militärgericht. Dem 24-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, zahlreiche geheime US-Dokumente an die Internetplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.

Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss vor ein US-Militärgericht. Dem 24-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, zahlreiche geheime US-Dokumente an die Internetplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.


Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss vor ein US-Militärgericht. Wie die US-Armee mitteilte, billigte sie eine entsprechende Empfehlung der Justiz. Dem 24-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, zahlreiche geheime US-Militärdokumente zu den Kriegen im Irak und Afghanistan sowie rund 260.000 vertrauliche Depeschen des US-Außenamts an die Internetplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.
Bild: © 2012 AFP Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss vor ein US-Militärgericht. Wie die US-Armee mitteilte, billigte sie eine entsprechende Empfehlung der Justiz. Dem 24-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, zahlreiche geheime US-Militärdokumente zu den Kriegen im Irak und Afghanistan sowie rund 260.000 vertrauliche Depeschen des US-Außenamts an die Internetplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.

Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss vor ein US-Militärgericht. Wie die US-Armee mitteilte, billigte sie eine entsprechende Empfehlung der Justiz. Dem 24-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, zahlreiche geheime US-Militärdokumente zu den Kriegen im Irak und Afghanistan sowie rund 260.000 vertrauliche Depeschen des US-Außenamts an die Internetplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.

Ein Militärrichter werde die Termine für die Verlesung der Anklage, den Beginn der Anhörungen sowie des Prozesses festsetzen, erklärte die US-Armee weiter. Manning droht unter anderem wegen des Vorwurfs der Unterstützung des Feinds eine Verurteilung zu lebenslanger Haft. Die Veröffentlichung der skandalträchtigen Unterlagen durch Wikileaks zwischen Juli 2010 und September 2011 sorgte weltweit für Wirbel.

Manning soll die geheimen Daten, darunter ein Video, das den tödlichen Beschuss von Zivilisten in Bagdad durch eine US-Kampfhubschrauberbesatzung zeigt, während seiner Stationierung im Irak von Militärrechnern heruntergeladen haben. Im Mai 2010 wurde der Obergefreite auf seinem Stützpunkt nahe Bagdad festgenommen. Laut den Ermittlern wurden auf Mannings Computern Kontaktdaten zu Wikileaks-Mitgründer Julian Assange und zahlreiche Militärdokumente gefunden.

Zunächst saß Manning in einem Militärgefängnis in Kuwait, dann in einer Einzelzelle auf dem Stützpunkt Quantico im Bundesstaat Virginia. Nach Protesten von Menschenrechtsaktivisten gegen die harschen Haftbedingungen verlegte die Armee den Soldaten in das Militärgefängnis Fort Leavenworth in Kansas.

Nach einer Anhörung im Dezember forderte das Militärgericht auf Fort Meade bei Washington Mitte Januar, an allen 22 Anklagepunkten gegen den Obergefreiten festzuhalten. Dazu zählen Unterstützung des Feinds, unberechtigte Weitergabe geheimer Unterlagen und Diebstahl öffentlichen Eigentums.


Washington (AFP)

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