Ingolstadt (tow) 13 Redner werden bei der Aschermittwochskundgebung der Piraten in Ingolstadt sprechen. Die Auswahl erfolgte auf ungewohnte Art und Weise: Die potenziellen Redner mussten sich per E-Mail bewerben.
Er habe sich amüsiert über die Meldung, seine Partei suche in einem Internet-Casting ihren Superredner, sagt der Ingolstädter Piratenvorsitzende Benedikt Schmidt. „Aber das war keine Zauberei, sondern eigentlich total banal.“ Auf einer Internetseite habe man die Mitglieder aufgefordert, sich mit Redevorschlägen oder Manuskripten zu bewerben und dann die besten ausgewählt. Gesetzt waren lediglich der Bundesvorstand sowie die Parteispitzen aus Berlin und Bayern. Jede Rede wird etwa 15 Minuten dauern.
In einem unterscheiden sich die Piraten nicht von den etablierten Parteien: Polemik gegen den politischen Gegner ist erwünscht, parteiinterne Sticheleien sind es nicht.
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