Guttenberg wird in Berliner Café mit Torte beworfen
CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg ist in einem Café in Berlin-Friedrichshain mit einer Torte beworfen worden. Täter sind Netzaktivisten der "Hedonistischen Internationalen", die Guttenberg vorwerfen, wieder in die Politik einsteigen zu wollen.

CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg ist in einem Café in Berlin-Friedrichshain mit einer Torte beworfen worden. Täter sind Netzaktivisten der "Hedonistischen Internationalen", die Guttenberg vorwerfen, wieder in die Politik einsteigen zu wollen.
Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist Opfer einer Torten-Attacke geworden. Netzaktivisten der "Hedonistischen Internationalen" drückten dem Politiker während eines Treffens mit einem Internetexperten eine "Schwarzwälder Kirsch" ins Gesicht, wie aus einem im Internet veröffentlichten Video der Initiatoren hervorgeht. Sie warfen zu Guttenberg in einem auf ihrer Website veröffentlichten Text vor, sich kaum ein Jahr nach der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit wieder politisch etablieren zu wollen.
Nach Angaben des Bloggers Stephan Urbach, mit dem sich Guttenberg in einem Lokal im Berliner Stadtteil Friedrichshain getroffen hatte, brachte die Attacke den Ex-Minister allerdings nicht aus der Fassung. "Er nahm es recht locker", schrieb Urbach auf seiner Website. Und auf Guttenbergs Facebook-Seite hieß es: "Hurra, eine Tortenattacke! Ich dachte schon, ich würde in Friedrichshain verhungern."
Urbach, Mitarbeiter der Piraten-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, hatte sich mit Guttenberg getroffen, um sich über dessen Tätigkeit als EU-Berater für die Förderung von Demokratie und Menschenrechte durch ein freies Internet zu informieren.
Berlin (AFP)

